Sachen tun halt weh.

“Sachen tun halt weh”
sagtest du.
Da sitzt du nun
im Bus
der Vergangenheit.
Deine Hände
zu Fäuste geballt
als müsstest du dich wehren
deine Füße leicht geöffnet
und dein leerer Blick,
der über die alte
Stadt schwebt.

“Messe doch Worten nicht soviel Sinn bei”
sagtest du.
Da sitzt du nun
und siehst mich nicht an
nie und nie
gedacht gehen zu müssen
und der Dreck
an deinen Schuhen
ist derselbe wie an
deinen Worten.

“Da ist nichts und wird nie etwas sein”
sagtest du.
Da sitzt du nun
und da ist diese Leere.
Auf der rechten Seite
hast du dann dieses Grübchen
deine roten Ohren
erzählen von deinem Tag.
und alles ist –
auf deiner Seite gegenüber.

“Komm, lass uns aussteigen”
sagtest du
da sitzt du nun
und nicht mehr lange.
Dein kalter Blick
und du stehst auf
und nie und nie
gedacht, dass du uns damit
meinst
und nicht den Bus.