Die Begegnung mit dem Wunder.

Ich hab das Wunder
diesen Winter getroffen.
Dazu aber später.
Diese Angst, dass nicht nur
der Zug, indem du sitzen wirst,
sondern auch deiner abgefahren ist.
Dann blickst du aus dem Fenster,
und du verstehst nicht, warum du
freiwillig die Gegenrichtung einschlägst.
Gespräche.
Nur du bist still.
Das Wunder wartet.
Du freust dich und
es fühlt sich so verdammt richtig an.
Die Zugphobie –
sie ist weg.
Du lachst dich nun selbst aus.
Das Wunder wartet.
Du steigst aus, Beklommenheit
nur, weil die Angst ihren letzten
Spieler aufs Feld schickt.
Die kalte Luft
kühlt dir deine Gedanken ab.
Das Wunder wartet.
Du siehst die Menschen
und denkst dir,
Hektik und Stress sind oft selbstgemacht.
Du gehst und gehst.
Plötzlich –
das Wunder.
Und es ist wunderschön.