• Allgemein

    Sechs Bücher, die Madame so im Januar gelesen hat

    Meine letzten Rezensionen sind schon etwas länger her, was nicht unbedingt an Faulheit liegt, sondern eher an zwei Buchprojekten, die gemeistert werden wollen. Gelesen haben ich dennoch nebenher viel. Sogar in zweitstressigsten Monat des Jahres – nämlich den Januar – habe ich sechs Bücher gelesen. Die will ich natürlich vorstellen. 1/6 Peter Iwaniewicz – Menschen, Tiere und andere Dramen Ich lese selten Sachbücher, weil ich Ausgleich zum Beruf suche, bei dem ich auch viel lese. Privat muss es dann etwas sein, dass weit weg von meinem Arbeitsalltag ist – aber dieses Buch hat mir so gut in der Buchhandlung gefallen, dass ich es lesen wollte. Es war an manchen Stellen…

  • In eigener Sache

    Ein ganz und gar anstrengendes Jahr.

    Meinen Tanz um 365 Jahre habe ich auch dieses Jahr erweitert. (Wer wissen will, wie das 2017 so war: hier entlang!) Jetzt wo 2018 eigentlich rum ist, kann man wieder eine kleine Abrechnung machen: 2018 war eigentlich sehr gut zu mir, auch wenn es anstrengend war. Ich habe das Gefühl nur mehr müde zu sein und will am liebsten nun Winterschlaf für ein paar Monate halten. Aber: besonders gut war es hinsichtlich meines Glücks auf Gewinnspiele. So habe ich Anfang des Jahres bei lovelybooks eine riesige Box voll Bücher gewonnen und Ende des Jahres über ein Adventkalender-Gewinnspiel von thalia.at einen neuen tolino shine 3. Ziemlich coole Sache, wenn man bedenkt,…

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  • In eigener Sache

    Mein Lesejahr 2018

    Mein Jahr 2018 war anstrengend und langwierig. Damit ich etwas gegen meine Langeweile tun konnte, die sich immer dann eröffnete, wenn ich etwas Zeit hatte und ich nicht nichts tun kann, habe ich dann gelesen. Dieses Jahr habe ich für meine Verhältnisse viel gelesen: Ganze 55 Bücher komplett, ein weiteres will ich bis Jahresende noch schaffen. Sprich: Jede Woche ein Buch. Das ist fantastisch, nicht? Ich habe diesmal eine Infografik erstellt, die so das Wichstige von meinem Lesejahr erzählt.

  • Prosa

    [txt] Weihnachten.

    Die eine machte eine Pause. Sie übte sich im Cantus Firmus, laut und klar. Nachdenkend, wie man verfahrene Situationen lösen könne. In die Stille schreiend, die einem die Zeit so auferlegt hatte. Es war bereits das dritte Jahr, an dem vor Weihnachten der Schnee gefallen war und es kurz vor dem 24. Dezember taute. Sie redete sich ein, dass sie Weihnachten genauso wie New York lieben würde, auch wenn sie das eine nie erlebt und das andere nicht kennengelernt hatte. Sie war auf Weihnachtsmärkten gewesen und hatte die Menschen beobachtet, die ihre Ware feilboten und sich auf den verschiedenen Märkten nicht wirklich unterschieden. Sie war zwischen den Buden durchmarschiert, hatte…

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  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Alexander Greiner.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren?  Mein letzter Gast für 2018 ist Alexander Greiner.  Alex (*1980) wurde in meiner Heimat in Mostviertel geboren, lebt mittlerweile in Wien und hat eine beachtliche Karriere hingelegt – vom Softwarenentwickler zum Unternehmensberater, verschiedene Intermezzi als Barista genauso wie Executive Housekeeper in Kroatien. Nichtsdestotrotz ist Alex ein großartiger Schriftsteller, der demnächst seinen Debütroman veröffentlichen wird. Bekannt wurde Alex durch Briefe aus dem Sturm – eine Anthologie, die perfekt für freie Tage ist und man Sehnsucht nach mehr hat. Alex hatte mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen – schließlich erhielt er die Diagnose Krebs.  Mit dem Wissen, wie schnell man…

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  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Helmut Scharner.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Meinen neuen Gast lernte ich als Roman in der Buchhandlung meines Vertrauens kennen.  Es war vorletztes Jahr an Weihnachten, als ich das Buch in die Hände nahm und die ersten Seiten anlas. Ich war erstaunt. Wirklich? Ein Kriminalroman über meine Heimat? Unsicher, dass dem tatsächlich so sei ging ich zu meiner Buchhändlerin, die meine Fragen mit “Ja, ein Debütkriminalroman! und ja, ein Autor aus unserer Gegend!” beantwortete und in das Buch gleich ein Lesezeichen legte und mich fragte, ob ich denn wieder eine Stofftasche für den Mostviertler mithätte.  Schnell gekauft und gelesen, wusste ich, dass das etwas Längerfristiges…

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  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Raoul Eisele.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Mein Gast ist diesmal Raoul Eisele, Jahrgang 1991, der seit vielen Jahren eine junge Generation in Österreich mit seiner fantastischen Lyrik begeistert. Raoul hat in vergleichende Literaturwissenschaften und deutsche Philogie in Wien studiert und erobert gegenwärtig die Theaterbühnen von Berlin. Ganz besonders erwähnenswert ist seine Karriere als Lyriker in diversenen Literaturzeitschriften und -magazinen. So hat es Raoul schon in das DUM, etcetera, Triëdere, silbende_kunst und ins ]trash[pool geschafft. In der Edition Yara hat Raoul letztes Jahr sein Debut mit dem Lyrikband “morgen glätten wir träume” hingelegt. Raoul ist umgänglich und großartig und ist mit dem folgenden Interview Teil…

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  • Projekt [txt]

    [txt] Nein.

    Eigentlich müsse sie es schon wissen, dass er immer “Nein” zu ihr sagen würde. Das “Nein” hat sich in seinen Augen festgekrallt, wie eine Katze in Todesangst, wenn sie droht von einer Klippe zu stürzen. Er hat Angst vor ihr, zeigt es ihr mit Gleichgültigkeit. Neben dem “Nein” steht immer ein “Du bist mir egal” im Regal. Seine Buchreihen sind voller Bücher mit Ablehnung gefüllt. Seine liebste Abteilung ist mittlerweile die “Literatur für etwaige Jobangebote im Ausland” geworden. Die präsentiert er ihr ganz gerne, Buch für Buch. Möglichkeiten in der Zukunft, die er so sieht, und wo man sich so als junger Mann in seinen anfänglichen Dreißigern so sehen kann.…

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  • Projekt [txt]

    [txt] Phantomschmerz.

    Neue Lebenswege gehen. Alles ganz einfach, hat P. gesagt. Man braucht bloß seine Gewohnheiten ändern, vielleicht in eine andere Wohnung ziehen, neue Hobbys finden, alles ganz leicht.  Oder einfach mal ans Meer fahren oder an einen See. Dann ist das alles gar nicht so schlimm. Man kann auch gleich seine Essgewohnheiten ändern, das täte ihr ganz bestimmt gut, hat P. dann noch gemeint. Man lebt jetzt in einem Optimierungszeitalter und sie müsse sich auch langsam anpassen lernen, sie wolle ja nicht zurückbleiben und sie hat sich schon zu lange gehen lassen. Eigentlich ist sie ja schon selbst schuld an ihrer Lage, sie hat ja das Falsche studiert, wenn man etwas…

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  • Projekt [txt]

    [txt] radikal

    Die Bausteine in ihrem Gesicht ordnen sich um wenn sie unbeobachtet ist ganz radikal traurig und mutlos ihre Mundwinkel sind Unteroffiziere die auf Kommando hören links zwo, drei, wirr Die Haare auf den Barrikaden schauen dazu noch nach nächtelangen Kämpfen aus ganz besiegt erschlagen und ausgeraubt ihre Hände sind Sternwunden die sich senken mürbe, klein, bedarft Die Zigaretten in der Visage sehen so nach rauchenden Blumenansteckern aus ganz tief wütend und rastlos ihre Augenhöhlen sind Minen die jederzeit explodieren Achtung, weg, jetzt   Bildnachweis.

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