• Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Alexander Greiner.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren?  Mein letzter Gast für 2018 ist Alexander Greiner.  Alex (*1980) wurde in meiner Heimat in Mostviertel geboren, lebt mittlerweile in Wien und hat eine beachtliche Karriere hingelegt – vom Softwarenentwickler zum Unternehmensberater, verschiedene Intermezzi als Barista genauso wie Executive Housekeeper in Kroatien. Nichtsdestotrotz ist Alex ein großartiger Schriftsteller, der demnächst seinen Debütroman veröffentlichen wird. Bekannt wurde Alex durch Briefe aus dem Sturm – eine Anthologie, die perfekt für freie Tage ist und man Sehnsucht nach mehr hat. Alex hatte mit einem schweren Schicksalsschlag zu kämpfen – schließlich erhielt er die Diagnose Krebs.  Mit dem Wissen, wie schnell man…

  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Helmut Scharner.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Meinen neuen Gast lernte ich als Roman in der Buchhandlung meines Vertrauens kennen.  Es war vorletztes Jahr an Weihnachten, als ich das Buch in die Hände nahm und die ersten Seiten anlas. Ich war erstaunt. Wirklich? Ein Kriminalroman über meine Heimat? Unsicher, dass dem tatsächlich so sei ging ich zu meiner Buchhändlerin, die meine Fragen mit “Ja, ein Debütkriminalroman! und ja, ein Autor aus unserer Gegend!” beantwortete und in das Buch gleich ein Lesezeichen legte und mich fragte, ob ich denn wieder eine Stofftasche für den Mostviertler mithätte.  Schnell gekauft und gelesen, wusste ich, dass das etwas Längerfristiges…

  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Raoul Eisele.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Mein Gast ist diesmal Raoul Eisele, Jahrgang 1991, der seit vielen Jahren eine junge Generation in Österreich mit seiner fantastischen Lyrik begeistert. Raoul hat in vergleichende Literaturwissenschaften und deutsche Philogie in Wien studiert und erobert gegenwärtig die Theaterbühnen von Berlin. Ganz besonders erwähnenswert ist seine Karriere als Lyriker in diversenen Literaturzeitschriften und -magazinen. So hat es Raoul schon in das DUM, etcetera, Triëdere, silbende_kunst und ins ]trash[pool geschafft. In der Edition Yara hat Raoul letztes Jahr sein Debut mit dem Lyrikband “morgen glätten wir träume” hingelegt. Raoul ist umgänglich und großartig und ist mit dem folgenden Interview Teil…

  • Projekt [txt]

    [txt] Nein.

    Eigentlich müsse sie es schon wissen, dass er immer “Nein” zu ihr sagen würde. Das “Nein” hat sich in seinen Augen festgekrallt, wie eine Katze in Todesangst, wenn sie droht von einer Klippe zu stürzen. Er hat Angst vor ihr, zeigt es ihr mit Gleichgültigkeit. Neben dem “Nein” steht immer ein “Du bist mir egal” im Regal. Seine Buchreihen sind voller Bücher mit Ablehnung gefüllt. Seine liebste Abteilung ist mittlerweile die “Literatur für etwaige Jobangebote im Ausland” geworden. Die präsentiert er ihr ganz gerne, Buch für Buch. Möglichkeiten in der Zukunft, die er so sieht, und wo man sich so als junger Mann in seinen anfänglichen Dreißigern so sehen kann.…

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  • Projekt [txt]

    [txt] Phantomschmerz.

    Neue Lebenswege gehen. Alles ganz einfach, hat P. gesagt. Man braucht bloß seine Gewohnheiten ändern, vielleicht in eine andere Wohnung ziehen, neue Hobbys finden, alles ganz leicht.  Oder einfach mal ans Meer fahren oder an einen See. Dann ist das alles gar nicht so schlimm. Man kann auch gleich seine Essgewohnheiten ändern, das täte ihr ganz bestimmt gut, hat P. dann noch gemeint. Man lebt jetzt in einem Optimierungszeitalter und sie müsse sich auch langsam anpassen lernen, sie wolle ja nicht zurückbleiben und sie hat sich schon zu lange gehen lassen. Eigentlich ist sie ja schon selbst schuld an ihrer Lage, sie hat ja das Falsche studiert, wenn man etwas…

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  • Projekt [txt]

    [txt] radikal

    Die Bausteine in ihrem Gesicht ordnen sich um wenn sie unbeobachtet ist ganz radikal traurig und mutlos ihre Mundwinkel sind Unteroffiziere die auf Kommando hören links zwo, drei, wirr Die Haare auf den Barrikaden schauen dazu noch nach nächtelangen Kämpfen aus ganz besiegt erschlagen und ausgeraubt ihre Hände sind Sternwunden die sich senken mürbe, klein, bedarft Die Zigaretten in der Visage sehen so nach rauchenden Blumenansteckern aus ganz tief wütend und rastlos ihre Augenhöhlen sind Minen die jederzeit explodieren Achtung, weg, jetzt   Bildnachweis.

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  • Buchrezensionen,  Reviews

    [review] Zehn Bücher, die Madame so im August gelesen hat.

    Gut, der August ist jetzt schon wieder eine Woche her, aber man kommt trotzdem nicht umhin kurz zu präsentieren, welche Bücher ich im August gelesen habe. Man muss sagen: Es war ein Lyrikschwerpunkt meinerseits zu verzeichnen und ich habe mich sehr mit Gedichten betrunken und es war wunderschön.   1/10 – Arthur Conan Doyle – The Adventures of Sherlock Holmes Das erste Abenteuer von Sherlock Holmes und die Geschichte, wie er Watson kennenlernt. Ein seltsamer Koffer und eine tote Frau.Und andere 11 weitere Kurzgeschichten. Habe das Buch in der Neuverfilmung natürlich auf Netflix gesehen und habe daher dieses Buch in Form eines Hörbuches sehr genossen. Zudem ist es so nett, …

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  • Poetik

    #Frapalywo – Frau Paulchens Lyrik Woche

    Hie und da veranstaltet Sophie eine Lyrik Woche und ja, endlich hatte ich wieder die Kapazitäten mitzumachen. (Ich hoffe übrigens inständig darauf, dass ich im November beim  Frapalymo mitmachen kann – das Ganze also erweitert auf einen Monat) Diesmal will ich meine Lyrik gesammelt präsentieren – zum Thema Wasser und Weite. Sophie hat jeden Tag einen Impuls geliefert. Es hat mir sehr viel Freude gemacht! Danke Sophie!   #1 Brandung Sie ist auch schon wieder so eine der anderen eine unzerstörte person und noch eine brandung für den menschlichen felsen ihre unskeptischen Weltaugen gieren noch #2 Da ist ein See in einem Himmel da ist ein Meer in deinen Häuten…

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Auflösung.

    In mir weht ein Meer und kracht an die Tür Salzlippen sehen sie wir sind ein Binnenmeer Später lieber als jetzt schau bloß zu wie die Boote in der Weite schlafen gehen weiße Wände aus Gischt zerschellen an deinem inneren Jetzt und schreiben Postkarten wir schlagen Bücher auf wie andere Eier für Kuchen und es schlagen Köpfe auf an Bord und Boden Bilder vom unendlichen Meer und Menschen im Süden lösen sich darin auf wie Kreuzworträtsel Bildnachweis.  

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] mischen.

    Immer eine Tragödie, wenn du woanders wähnst. Toujours, c’est une tragédie pour moi. Da sind Räuberstädte die dir wie Elstern Energie rauben Je suis desolé und der Zauber geografisch gesehen von neuen Städten und ihren Verheißungen Aujourd’hui n’est pas mieux, les sentiments sont fragiles hört man sich sagen nach einundzwanzig Tagen la ville est l’enfer nicht bloß in Algier l’etranger schmieren wir uns zwischen den Seiten von Albert Camus als Empfindung von Luxusproblemen Ich zeigte ihm meine blauen Venen heute, wie so Opfergaben eine Darbietung schon so lange Buzzing around your hive You are my king bee tu dois me quitter dann später meinen Willen la volonté est bon schreibe…

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