Schlagwort: Bookreview (Seite 2 von 4)

[Rezension] Leo Gilbert: Seine Exzellenz der Android

Und wie hocharistokratisch war erst die strenge Gemessenheit aller Bewegung, das vollendet Automatische, das wie vornehmste Selbstbeherrschung, erhabene Kühle wirkte!

Künstliche Intelligenz in den Wirren der Vorkriegszeit: 1907 veröffentliche der jüdische Wissenschaftsjournalist Leo Gilbert (auch unter dem Namen Leon Silberstein bekannt) einen der weltweit ersten Science-Fiction-Romane unter dem Titel „Seine Exzellenz der Android (Automat)“.

Die Nazis verbannten das Buch aus den Bibliotheken und es sind nur noch wenige Exemplare von damals vorhanden. Dies veranlasste Dr. Nathanael Riemer, Professor für jüdische Geschichte in Potsdam,  zu einer Neuauflage in der Edition W.  Doch worum geht’s?

Der geniale Wissenschaftler Frithjof Andersen konstruiert den ersten vollkommenen Androiden. Mithilfe von Sprechwalzen, künstlich genähter Haut, pulsierenden Adern und feinster Mechanik gelingt ihm das schier unmögliche: eine Maschine, die sich wie ein Mensch bewegt und wie ein Mensch denkt und spricht. Der Android hat nur einen Haken – er lässt sich nicht mehr abschalten und entwickelt so ein Eigenleben, das vor allem sein Erdenker als großer Gefahr für die Menschheit sieht.

Lars Andersen, so wie sich der Android nennt, emanzipiert sich von seinem Schöpfer und wird zunächst Großindustrieller, danach sogar Minister und zu allem privaten Übel spannt er auch noch dem Wissenschaftler die Verlobte aus, die sich nicht darüber im Klaren ist, mit einem Minister verheiratet zu sein.

Alleine überlegt sein Konstrukteur, wie er nun dem Androiden wieder Herr wird und alles droht zu eskalieren.

Die Sprache des Romanes ist weit von dem entfernt, was unseren heutigen Lese- und Sprachgewohnheiten entspricht, auch die Gesellschaftskonventionen haben sich in den letzten hunderten Jahren mehr gewandelt, als man zunächst denken würde. Leo Gilbert hat für dieses Buch zunächst eine große Szenerie gebaut – er baut um den Wissenschaftler Andersen und seinem Androiden eine Gesellschaft auf, die er ab und an nach Tirol transferiert und persönliche Beziehungen Stück für Stück lustspielartig verflechtet, um später genug Konfliktpotential für das Thema Mensch versus Maschine zu haben. Gilbert fühlte sich verpflichtet, technisch so korrekt als möglich zu arbeiten und baut daher viele Erklärungen rund um den Androiden ein, das oft zum Leidwesen der Handlung geschieht: Das Eigenleben des Androiden startet erst weit nach der Hälfte des Buches.

Science-Fiction begeisterte Leser:innen werden diesen Text weniger gern lesen als Menschen, die historisch interessiert sind. Denn: Der Roman ist mit Sicherheit als Gleichnis zu den herannahenden Weltkriegen zu lesen, Gilbert baut über mehrere Seiten ein düsteres Szenario auf und übt Kritik an der antisemitischen Stimmung, die erst nach seinem Tod 1932 eskalierte:

Vom Einsiedlerkrebs angefangen, der die leere Schneckenschale zu seinem Gehäuse macht, bis zum Arier, der im androidalen Wunderwerk des Juden aus Nazareth sich wohnlich eingerichtet, sich gebärdet, als ob er der Christ wäre, er allein der Erlösungswürdige, das Kind Gottes, der Lohn des Menschen! Vor allem natürlich er, die imperialistische Rasse!

Gleichsam hat Leo Gilbert in seinem Text die Ideologie des Antisemitismus eingebaut und gibt sie satirisch anhand seiner Upperclass-Gesellschaft wieder. Als Leser:in vermisst man die Geschichte des mittellosen Dieners des Wissenschaftlers, die angeklungen, aber nie ausgespielt wurde. Kritiker der Künstlichen Intelligenz werden in diesem Buch ihren Beleg für die Limitierung der KI finden. Zum Nachdenken regt dieses Werk jedenfalls an und verständlich, dass Dr. Riemer dieses Buch mit genau dieser Idee in Zeiten von Chat-GPT, Midjourney oder DALL-E einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen wollte.

Die Frage, wie weit wir tatsächlich von komplett funktionierenden Androiden entfernt sind, wird die Zukunft erst beantworten können.

Information | Leo Gilbert | Seine Exzellenz der Android | Hardcover | 320 Seiten | 9783949671067 | Edition W | Westend Verlag | 25 Euro

Ein Dankeschön an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

[Rezension] Ana Wetherall-Grujić: Das Baby ist nicht das verdammte Problem

Glücksdruck auf Mütter ist aber nicht nur respektlos, er ist auch selbstsüchtig.

Ana ist erfolgreiche Journalistin und jede noch so hohe Welle, die bisher in den Medien aufgetaucht ist (damals als Schreibende bei der Tageszeitung Standard) hat sie meisterlich gestemmt, gut argumentiert, noch besser dagegen angeschrieben. Dass ausgerechnet Mutter werden und Mutter sein dasjenige sein wird, dass ihr Leben so verändert, dass es sich anfühlt als drehe sich ein Wind um 180 Grad, damit hatte sie nicht gerechnet. Genauso wenig, dass sie mit mancher Ratlosigkeit zurückgelassen wird und genauso oft versucht wird, ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen, mit Sprüchen über Mutterschaft und Kindeserziehung. Es lässt die Autorin wütend zurück, indem sie argumentiert:

Das Baby ist nicht das verdammte Problem

Der Druck auf Mütter, alles richtig zu machen, ist enorm. Das fängt an bei den Untersuchungen und Geburtsvorbereitungen, das geht weiter zur Streitfrage ob Vaginale Geburt oder Kaiserschnitt, und setzt sich beim Wochenbett, der Karenz usw. fort. Wetherall-Grujić blickt hinter die Fassade des angeblichen Mutterglücks und schreibt in 23 Kapitel kolumnenhafte Einblicke in das Leben einer jungen Mutter. Sie klärt zunächst die Frage, warum es noch ein Buch über Mutterschaft braucht, geht weiter zu Themen wie medizinischer Versorgung von Schwangeren in Österreich, Hebammenverhalten und der Diskussion, ob ein Kaiserschnitt- oder Flaschenbabys wirklich einen Nachteil haben, wenn sie nicht auf natürlichem Wege zu Welt kommen dürfen oder nicht gestillt werden (können).  Egal, ob es der Wiedereinstieg in den Beruf oder Glücklichsein mit Baby – Wetherall-Grujić nimmt den Druck heraus und erklärt, was Mütter müssen: Nämlich per se mal gar nichts, was von der Gesellschaft aufoktroyiert wird. Das ist mutig und gerechtfertigt gleichermaßen, nimmt der Druck auf Mütter gegenwärtig noch weiter zu: Mittlerweile weiß man, dass Frauen in Österreich Care Arbeit im Wert von 108 Milliarden Euro leisten, und diese Arbeit als 27 Prozent der Wirtschaftsleistung gerechnet werden kann. Diese Arbeit wird unbezahlt geleistet und Frauen schultern das, ohne nennenswerten Benefit – ganz im Gegenteil: Aufgrund der hohen Teilzeitquote rutschen viele im Alter in Armut, sechs von zehn Frauen gelten in der Pension als armutsgefährdet.

Nicht zu vergessen sind auch neuere Rückentwicklungen, bei der die Pandemie einen Teil dazu beigetragen hat, in rückwärtige Betreuungsmodelle zu migrieren: während die tägliche Kinderbetreuungszeit bei Frauen 7 Stunden pro Tag betrug, kamen Männer zur Zeit der Pandemie auf knappe 3 Stunden. Die Zahl ist seitdem nicht mehr auf den Zustand vor der Pandemie gesunken.

Wetherall-Grujić hadert selbst damit, in den Beruf zurückzukehren, ihren Job mit den neuen Verpflichtungen in Einklang zu bringen und schreibt auch über die Schwierigkeit, eine arbeitende Mutter zu sein in einer Gesellschaft, in der die Mütter schnell mal Rabenmütter sind, wenn sie auch mal ein bisschen an sich denken:

Das Beste für das Baby darf niemals auf Kosten der Mutter geschehen.

Die Autorin macht klar, dass es dem Kind nur gut gehen kann, wenn es der Mutter gut geht. Im sozialen Gefüge muss sich noch viel ändern, damit die Mutter nicht eine Projektionsfläche für die eigenen Ansprüche wird. Auch wenn Mütter wenig Zeit zum Lesen haben, wird ihnen dieses 192 Seiten dünne Büchlein in Klappenbroschur gefallen:  Die einzelnen Kapitel lesen sich wie im Flug, man hat seinen Spaß dabei, weil Vieles zynisch, sarkastisch geschrieben ist, man wird wütend genauso, wie einsichtig. Der Wind trägt die Botschaften auch zu kinderlosen Leser:innen. Sie bekommen vor allem neue Einblicke in die medizinische Versorgung schwangerer Personen und Einblicke, wie es befreundeten Menschen geht, wenn sie gerade ein Kind bekommen haben und wie man unterstützen kann. Auch hier lässt Wetherall-Grujić keine Lücke und reflektiert sich selbst: Sie selbst sieht nun, was sie alles vor dem Baby nicht wahrgenommen hat, als sie Kontakt mit Freundinnen hatte und sei es: viel zu enge Cafés mit keinem Platz für Kinderwägen.

„Das Baby ist nicht das verdammte Problem. Ein Handbuch für die glückliche Mutter“ trägt nicht nur Mütter durch eine neue, aufregende, anstrengende Zeit, sondern auch den Wind der Veränderung mit sich: Geht’s den Müttern gut, geht’s der Gesellschaft besser.

[Informationen] Ana Wetherall-Grujić: Das Baby ist nicht das verdammte Problem. Ein Handbuch für die glückliche Mutter. Kremayr-Scheriau. 192 Seiten. Klappenbroschur. ISBN: 978-3-218-01394-9. 24 €.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

„Das Baby ist nicht das verdammte Problem. Ein Handbuch für die glückliche Mutter“ trägt nicht nur Mütter durch eine neue, aufregende, anstrengende Zeit, sondern auch den Wind der Veränderung mit sich: Geht’s den Müttern gut, geht’s der Gesellschaft besser.

[rezension] Alexandra Maria Rath | Süsses wildes Wien

ALLEN: Zuckergoscherln, Naschkätzchen und -katern, Schleckermäulern, Honiggleichen, Naturverbunden, Städte-Liebhabern & Liebhaberinnen.

KURZ: Den süßen Wiener Mädeln und Buben sowie deren Habaran.

Wien ist und bleibt eine lebenswerte Stadt, meistens sogar so lebenswert, dass sie mehrmals auf Platz 1 weltweit landete. Das liegt, so muss man zugeben, nicht am Wiener Grant (der durchaus sehr liebenswürdig sein kann), aber mit Sicherheit auch an der Vielfalt der süßen Köstlichkeiten und Mehlspeisen. Zugegebenermaßen kann man diese Behauptung nicht wirklich beweisen, das Kochbuch „Süsses wildes Wien“ von Alexandra Maria Rath liefert einen kleinen Beleg dafür:

Auf 224 Seiten befinden sich 55 Rezepte, von denen ein Großteil vegan ist. Zuckerjunkies und Mehlspeisen-Aficionados werden mitgenommen auf eine Reise durch unterschiedlichste Bezirke, die Reise beginnt im ersten Bezirk an der Hofburg mit der Taubnessel und endet dort in der Nähe am Graben bei den Tannen zur Winterszeit. Dazwischen pflückt man Holunder und Holler in Ottakring, Kriecherl in Hietzing oder Kornelkirschen (Dirndln) draußen in Stammersdorf, das zu Floridsdorf gehört. Verarbeitet werden Wildpflanzen, Blüten, Wildobst und Nüsse. Die Pflanzen werden gesammelt an Wiener G’stetten, im Garten auf Balkonen oder Terrassen, in größeren Parkanlagen, in Wiesen und im Wald teilweise auch auf Friedhöfen, der achtsame Umgang mit dem Sammeln wird natürlich auch thematisiert.

Das Buch unterteilt sich sowohl in 13 Kapitel, wobei jedes Kapitel einer besonderen Pflanze gewidmet ist und dem außergewöhnlichen Ort, wo diese Pflanze zu finden ist, also auch die Rezepte in drei Schwierigkeitsstufen. „Süsses wildes Wien“ will nicht nur als Backbuch verstanden werden, es ist ein Fremdenführer, ein Lustmacher und ein Naschaufruf in gleichem Maße.

Die Rezepte sind selbst in der schwierigsten Ausführung bewältigbar, was daran liegt, dass die Liste an benötigten Utensilien nicht allzu lang ist (für die meisten Rezepte reicht ein Schneebesen, ein Hand- bzw. Stabmixer, eine Küchenwaage, Teigspachtel, Kochlöffel, Tortenpalette und ein Nudelholz). Auch die Zutatenliste gerät nicht aus dem Ruder und alle zusätzlichen Zutaten hat man entweder zuhause, oder ganz sich diese leicht beim nächsten Supermarkt kaufen.

Für Menschen, die sich im Gaumen nach Abkühlung sehnen, lässt es sich herrlich zu selbstgemachten Schokoeis, Holundersorbet oder Tanneneis schlemmen. Winteraffine Liebhaber*innen der süßen Küche werden sich an selbstgemachten Hustenzuckerln, Wipfelsirup und gebrannten Haselnüssen erfreuen.

Wenn man nicht alle Begriffe versteht, ist das auch kein Problem: Ein angefügtes Glossar gibt Auskunft über die Wienerischen Dialektworte, die sehr zart und liebevoll in das Buch eingebunden worden sind.

Mein absolutes Lieblingsrezept sind die Walnuss-Burgenlandkipferl, mit denen ich eine schöne Kindheitserinnerung verbinde: der Geschmack des noch warmen Germteigs und der süßen Nussfüllung, bei dem man gar nicht anders kann, als alles auf einen Satz wegzufuttern und sich ein Stück nach dem anderen in den Mund zu schieben. (und immer hat sie nie wer gegessen und immer waren sie zu wenig)

Verantwortlich für dieses fantastische Buch zeigen sich vier sehr ambitionierte Menschen: Alexandra Maria Rath, die hier als Wildkräuter-Coach und Autorin fungiert. Stephan Mayer ist Food-Stylist und Speisefotograf und ist für die großflächigen, einladenden Fotos verantwortlich. David Maninger hat die grafische Ausgestaltung dieses Buch es übernommen in seiner Funktion als Grafikdesigner, genauso wie Alfons Theininger, der die Illustrationen für dieses Buches gemacht hat – selbst jene, die nicht gerne backen, werden dieses Buch gerne ansehen, weil es so sorgfältig gestaltet wurde.

Ein bisschen Angst um all die netten Gaben der Natur hat man bei den beschriebenen Plätzen in Wien auf jeden Fall. Dieses Buch ist ein ideales Geschenk für alle Wien-Liebhaber*innen, sowie Mehlspeistiger der österreichischen, süßen Küche, das gern auch ein bisschen internationales Flair aufweisen darf.

Süßes wildes Wien ist eine Handlungsanleitung: Bevor man einen Holler redet und verzapft, dann verarbeitet man ihn doch lieber zu einer großartigen Süßspeise.

Informationen | Alexandrea Maria Rath | Süsses wildes Wien. Genascht wird, was in der Stadt wächst. | Gmeiner Verlag. | 224 Seiten | ISBN 9783839204191 | 32 Euro

Ein herzliches Dankeschön an den Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar.

[review] Gelebt, erlebt, überlebt | Gertrude Pressburger

Buch

Es gibt Nächte, in denen fällt es mir schwer, einzuschlafen.

Warum Getrude Pressburger in der Nacht schlecht schlafen kann, erklärt sich aus der Biographie: geboren 1927, war sie knapp 11 Jahre alt, als der Anschluss Österreichs and Deutschland vorgenommen wurde. Obwohl der Vater mit jüdischen Wurzeln katholisch getauft wurde, folgte für die Pressburgers eine Odysee. Sie flohen von Jugoslawien nach Italien, ingesamt 6 Jahren lang und entkamen der Deportation nach Ausschwitz nicht. Gertrude überlebte – ihre gesamte Familie  – bestehend auf 2 Brüdern und Eltern wurden umgebracht. Nach einen Aufenthalt in Schweden und mithilfe von Altbundeskanzler Bruno Kreisky kehrte Gertrude zurück nach Wien. Sie versuchte einen Schlussstrich zu ziehen und über die Dinge zu schweigen. 2016 beendete sie ihr Schweigen, weil das tagespolitische Geschäft von Bürgerkrieg sprach, etwas, dass sie als Kind bereits miterlebt hatte. Um dem Schrecken ein Mahnmal zu setzen, schrieb Gertrude Pressburger unter Aufzeichungn von Marlene Groihofer ein Buch über ihre Vergangenheit.

Autorinnen

Gertrude Pressburger (*11. Juli 1927) erlangte Berühmtheit mit ihrer Videobotschaft vom Bundespräsidentenwahlkampf 2016. Das Buch ist ihr erstes, es handelt sich um eine Autobiographie.

Marlene Groihofer (*1989) ist eine österreichische Journalistin, sie wurde mehrfach ausgezeichnet (Prälat Leopold Ungar-Preis 2016, Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2016, New York Festivals International Radio Awards 2017-Gold) und arbeitete auch im EU-Parlament unter Martin Schulz

Ansicht

Das Buch habe ich gelesen, weil es bereits mein lieber Freund Dominik von der Neonwilderness gelesen hat und begeistert war. Ein zweiter Grund war, dass Frau Pressburger genauso alt wie meine Oma ist und ich interessiert waren, wie sehr ihre Lebensgeschichten divergieren. Es hat mir weh und erfüllte mich mit sehr viel Trauer. Nicht nur, weil ich meine Oma sehr viel und sehr häufig vermisse, sondern auch wie stark und unbändig eine Frau sein muss, wie stur Frau Pressburger sein musste, um ihr Leid zu ertragen. Mein Nachmittag, an dem ich dieses Buch las, war wolkenverhangen und trotzdem voller Bewunderung für Frau Pressburger. Sie zeigt ihr Leben ohne Wehmut und sprach mit soviel Liebe für ihre Familie, dass man sich die Schmerzen zumindest annähernd vorstellen kann, die sie durch ihren Verlust erlitten hat. Frau Pressburger ist cool, sie ist laut, sie redet darüber, wovon meine Oma die meiste Zeit nur schweigen konnte. Man kann sich für dieses tolle Buch nur bedanken und für den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Information

Gelebt, erlebt, überlebt
Gertrude Pressburger
aufgezeichnet von Marlene Groihofer
Zsolnay Verlag,
208 Seiten, Preis Hardcover 19,60 €

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2024 katkaesk

Theme von Anders NorénHoch ↑