• Prosa

    With a little help from my friends.

    Ich weiß noch, wir sind im Auto gesessen und haben die Beatles gehört. Es ist nicht die Musik unserer Generation, wir hören sie trotzdem. Wir kennen die Lieder von unseren Eltern, sie schätzten sie nie so sehr wie wir. Deine Finger trommeln leise am Lenkrad mit, du wusstest nicht, dass es eine Twist&Shout Version von den Beatles gibt. Ich erzähle dir,dass John Lennon das Lied mit Heiserkeit eingesungen hat und deshalb seine Stimme tiefer klang. Es interessiert dich nur mäßig,du singst lieber falsch mit. Wir sind unterwegs, irgendwo hin und ich wünschte, dieses unterwegs sein endet nie. Long and windy road könnten wir hören, aber es würde uns zu melancholisch…

  • Allgemein,  In eigener Sache,  Poetik

    Schon sein.

    Dieser Tage habe ich für das Projekt #wirreden einen Beitrag für ein Hörbuch eingereicht.  Das ist großartig und ich hatte die Möglichkeit meiner Stimme Ausdruck zu verleihen und ein Gedicht von mir einzulesen: Nach soviel Demut und Starrsinn und Widersinnigkeit der Unwille dich sein lassen wie du bist und nicht anders in deinen Lautgebärden und deinen leisen meine Worte auf deinen Schreibtisch legen als Waage für mein Sein Buchstabe um Buchstabe dir ins Gesicht spucken und eifersüchtig sein auf all die Bücher die du liebevoll in deinen Händen hältst und dich traust sie Buchstabe um Buchstabe in dich zu vereinnahmen und Idee und Konzept auf deine Lippen schreibst nicht ganz…

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  • Poetik

    Optionen der Zukunft.

    Man sucht die Hoffnung in der Rubrik einer Zeitung und durchkämmt den Anzeigenmarkt man trinkt Romane zu Kuchen und Abendbrot und zwischen den Zeilen findet sich nichts Adäquates. Zwischen Weiß und Rot muss die Liebe liegen oder was Ähnliches so sucht man sie vergeblich am roten Meer zwischen Salz und Jammer alte vergilbte Bücher die davon wussten. Wir waren dort bei den Optionen der Zukunft und sprangen beinahe von den Klippen zwischen den Häuserschluchten und den Kanälen im Grau der Stadt gefunden als gäbe es uns nicht. Du sprachst von Hoffnung als Kind der Wut und über all die enttäuschten Minuten, die Stunden betrogen Dein Seuzfen erklang in der Meeresbucht…

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  • Poetik

    Deine Manifestationen plagen.

    Nach all den Jahren kann ich dich immer noch nicht fassen oder halten in all den Wortgestalten, -hüllen und vollständig das Vokabular mit deiner Existenz ein bisschen füllen von null auf hundert oder ein paar tausend in deinen Körper mich anpassen herantasten, fühlen dich anfassen das ist zu einfach uns zerstören einen Moment lang bloß zwischen Nacht und morgen deine Zweifel hören, verhören deine Zweifel stören, betören verstören ist unsere Disziplin Deprimierende Gedanken über Selbstzerstörung Verschwörung auf all deinen Gebieten und wir kommen aus dem Nichts küss mein Über-ich geh den Strich dagegen verwegen deine Existenz berühren Schicht für Schicht im Licht möglicherweise ist das unser Problem wir wollen einander…

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  • In eigener Sache

    In eigener Sache :: neue Pfade

    Das ganze Jahr beschreite ich schon neue Pfade und wälze mächtig herum, was herumgewälzt gehört. Alles, was recht ist, aber manchmal muss man weiter links gehen. Folgende Umstellungen sind nun per September fix: // Umzug, Auszug, Einzug Ich bin via Mai umgezogen, zurück ins Grün, weil mir Ruhe bekanntlich am besten tut und meinen Kopf genug Inspiration liefert.  Ich mach es mir auf 80 qm nun ganz bequem und habe viele neue Möbel und eine neue wunderbare Küche und das meiste ist nun in meinen Lieblingsfarben gestrichen. Meine Wohnung sieht nun aus wie mein Blog und das finde ich ganz und gar grandios. Für jeden der mal ein paar Tage…

  • Poetik

    Abstrakte Lagerhausmäntel.

    Vielleicht Kleinigkeiten wenn man nicht ganz so weiß was denn sowas Abstraktes wie Liebe ist das ist, wie wenn du mitten auf der Straße sagst “Die Leute tragen jetzt auch schon viel weniger Lagerhausmäntel, die grünen” und dann lieg ich eines Tages alleine im Bett oder lauf deine Straße hinauf die diesem Letten gewidmet ist nichts mehr wünsch ich mir als dieselben Wörter noch einmal zu hören, die mit dem Lagerhausmantel mitten in der Stadt und ich mag nochmal sehen wie du da ausgesehen hast und nochmal genau das hören wie du das gesagt hast und vielleicht war das doch sowas Abstraktes

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  • Allgemein,  Poetik

    Eventuelle Wunder.

    Bist du noch bei mir oder fackelst du andere an mit deinem Lächeln magst du Bier oder vom Leben kosten? Bring lieber den Wein mit und ich die Geschichten mal den Mond an oder die leeren Wände braten wir uns Fische bevor sie ostwärts gehen Wirst du noch bei mir oder rennst du lieber weg mit deinen Augen magst du glühen oder lieber gleich verbrennen? Ich bring mich mit ich hab mich zu verschenken Menschen, das sind alles Tonnen für Gefühle, Angst und Bier laufen wir einfach weg es wird uns nichts geschehen Liegst du noch bei mir oder schläfst du lieber weg mit deinen Träumen magst du erzählen oder…

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  • Allgemein,  Poetik

    Etüden für ein Wunder.

    Stell´ den Salzstreuer über den Pefferstreuer und umgekehrt pflanz´doch Worte ein oder Briefe pack mir ein Wunder ein und gib’s mir mit auf die Reise verbau mir alles mit Sicherheiten und links und rechts zählen wir Leberflecke zeigen Narben schmieren sie als hässliche Bilder an die Wand nimm einen Bleistift streich doch die Ängste durch aus deinem Leben greif ich mir die Gedichte und die Ungewissheiten doppelter Wortwert bei Herzverzehrung Planbruchstellen eingeschlossen am Leben drehen wie am Lautsprecherknopf was fragst du mich ob wir Lieder oder Liebe hören. BILDQUELLE

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Nichtsdestotrotz.

    ob ich bei dir sein darf in deinem nichtraum von dunkellauten rissen umzogen hab ich dich gefragt ob du bei mir sein darfst auf der leisen seite des schlafes zwischen tschechien und zwetschgen und dem wunsch nach istanbul aber immer schleichst du dich davon nur nichtsdestotrotz ist es sehr warm zwischen hoffnung und verkehrsschilder für die zukunft hängst du mir ein bild auf die stirn schlag ich dir einen nagel in den traum dann küsst du meine wangen und der beischlaf ruht sich aus. darf ich deine wunden lecken und dein knie ebenso wie dein bein du baust mir ein bett aus möglichkeiten und dem herz einen weiteren knoten ein.…

  • Allgemein,  Prosa

    Some birds need blankets.

    The heartbeat danced these days like nobody was watching, clouds did the same, the weather was cold and clear and she came across a mountain, after she passed a long path in the middle of a withered valley with lots of sheers and a broad shore at its beginning. Everything around was lush and leavy, but the peak of the hill was grey, edged and cragged, at the first glance it looked like a august sovereign, but then its frostiness overtook all the gentle glays. She could not think anything, she was overwhelmed of this rare beauty and she hoped not a lot of people gathered around there in the…

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