• Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen] Ina Steg.

    Wer sind diese großartigen Menschen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Es ist die leise, aber intelligente Frau Ina Steg. Die in Nordrhein-Westfahlen lebende Autorin schreibt am liebsten per Hand. Es macht sich bezahlt: Ina schrieb bereits fünf Bücher: Letzte Zutat Liebe, Eine Diebin zum Verlieben, Alles nur Kulisse, 12 Tage und Gasse ohne Mondlicht. Sie war so nett, mir Rede und Antwort zu stehen. Vielen Dank dafür, Ina! Was bedeutet der Tod für dein Schreiben? Momentan sehr viel. Meine Hauptfigur hat ihren Vater verloren. Ich selbst habe in meinem Leben von sechs mir nahestehenden Menschen Abschied nehmen müssen. Sie alle sind meine Vergangenheit und so auch meine Gegenwart.…

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  • Filmrezensionen

    [review] Finding your feet.

    Der Film Da ist Sandra und die hat eigentlich ein schönes Leben. Eigentlich. Sie erfährt  bei ihrer Pensionierungsfeier, dass ihr Leben eine Bruchbude ist, gefühlt, weil ihr Mann sie nach Strich und Faden betrügt. Gut, dass Sandra eine Schwester hat, zu der sie kurzfristig kann. Elizabeth, kurz Bif, lässt ihre Schwester nicht im Stich. Die Schwester nähern sich langsam einander an, nachdem sie sich solange nicht gesehen haben. Hilfreich ist da vor allem der Tanzkurs von Bif, bei dem Sandra auch Bif’s Freunde Charlie, Jackie und Ted kennenlernt. Sandra lernt, dass Rente nicht unbedingt Ende heißt, sondern der Beginn von etwas großem Neuen sein kann… Der Regisseur Richard Loncraine (*1946…

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  • Buchrezensionen

    [review] Zwischen Winter und Himmel | Elin Bengtsson

    Das Buch Beim letzten Akkord schließt er die Augen. Seine Finger, die eben noch über die Seiten getanzt sind, verharren reglos in der Luft.  […] Andreas wird bald sterben. Das weiß er seit Langem. Martins Gitarre weiß auch, dass Andreas bald sterben wird. Deswegen klingen die Lieder so schön. Andreas und Martin sind Brüder. Aber nicht mehr lange. Andreas hat Krebs und die Ärzte geben ihm nur mehr wenige Monate zu leben. Martin ist wütend auf Andreas, weil er so einfach geht und nichts mehr in seinem Leben Großartiges machen möchte, sondern nur mehr auf das Sterben wartet. Martin ist wirklich wütend, selbst auf seine Freundin Sara, die er schlussendlich…

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  • Filmrezensionen,  Reviews

    [review] Arthur & Claire | Miguel Alexandre

    Der Film Arthur hat mit seinem Leben abgeschlossen und beschließt als scheinbarer niederländischer Staatsbürger sein Leben in einer Sterbeklinik würdevoll zu beenden. Als er in einem schmucken Hotelzimmer sein Abendessen zu sich nehmen möchte, wird er jäh in Wut versetzt, da das Mädchen nebenan laut Metal hört. Arthur, als Pedant erster Stunde, stürmt zu dem Mädchen und dreht die Musik ab. Als er sieht, dass Claire, so der Name des Mädchens, mit Schlaftabletten ihrem Leben ein baldiges Ende setzen möchte, beschließt Arthur ihr die Nacht beizustehen und sie vom Suizid abzubringen. Gar nicht so einfach, wenn man seinem Leben selbst ein Ende setzen möchte… Der Regisseur Miguel Alexandre ist ein…

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  • Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen]: Andreas Gruber.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren? Es sei gesagt: Der Autor, der diesmal meine Fragen beantwortet hat, sagt von sich selbst:  „Schriftstellerei bedeutet für mich, dass ich interessante Figuren erfinden darf, ohne in der Psychiatrie zu landen – und Menschen auf originelle Weise ermorden kann, ohne im Gefängnis zu landen. Aber sonst bin ich ein netter Kerl.“ Man muss dazu sagen: Er ist wirklich ein netter Kerl. Seine Lesungen sind hörenswert, weil sie spannend sind und auch sehr lustig. Seine Bücher sind bewunderswert und man muss seine Figuren lieben, dasselbe gilt für seine Bücher. Die Rede ist von Bestseller-Autor Andreas Gruber, der mit Frau…

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  • Allgemein,  Projekt [Sterbenswörtchen]

    Projekt [Sterbenswörtchen]: Dominik Leitner

    Das Projekt [Sterbenswörtchen] lädt jeweils einen Autor/eine Autorin ein, Fragen über den Tod und über das Leben zu beantworten. Der Oberösterreicher und Wahlwiener Dominik Leitner war mein Gast im Monat Oktober. Dominik, ein großartiger Journalist als auch Autor, ist das Sterben und der Tod  nicht unbekannt.  Auf seinem Literaturblog schreibt Dominik zum Teil autobiographische Sachen, die sich mit dem Thema Abschied nehmen und Sterben beschäftigen, sowie poetische Auseinandersetzungen wie das Gedicht “Augen auf” . Hier gehts zum Interview! Was bedeutet Tod für dein Schreiben? In meinem literarischen Schaffen musste der Tod schon allzu oft als Inspiration herhalten. Er ist ein ständig begleitendes Thema. Vor ungefähr zehn Jahren begann ich damit, Texte…

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Schatz.

    Heute bist du fast neben mir gesessen. Im Wartezimmer beim Arzt.  Krank hast du nicht wirklich ausgesehen, aber du kannst dich gut schminken und Augenringe hat schließlich jeder zweite Mensch. Aufrecht sitzt du da, siehst in die Menge an kranken Menschen, und ekelst dich ein bisschen, das sieht man dir an. Es ist dir zu laut, du ziehst eine Augenbraue nach oben, machst das rechte Auge zu und ziehst die auf derselben Seite sitzende Schulter Richtung Kopf. Du siehst nun auf deine Schuhe, deine Lippen bewegen sich. Es sieht aus, als würdest du zu deinen Schuhen reden, einen Schlachtplan ausmachen, fliehen wollen, immer weiter, einfach weg aus dieser Realität. Neben…

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