• Poetik

    Wahrheitsgemäß.

    Das da voll und ganz lieben und die Wirklichkeit verschmähen irgendwie und Realität ist auch nur ein Begriff für eine Welt die nicht so geht wie der Kopf es will jammern bringt doch nichts wenn die Wirklichkeit bloß Wahrheit wäre aber wollen wir das wirklich dann lieber in Utopien hausen und sich in Visionen verkriechen und Wahrheit ist auch bloß ein Begriff was andere erzählen die Welt vor der Wirklichkeit retten und ihr das Wahre zeigen und Sturzflüge üben über Treppen landen und das da voll und ganz wirkliche Wahrheit nennen.   Bildnachweis

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  • Poetik

    Abstrakte Lagerhausmäntel.

    Vielleicht Kleinigkeiten wenn man nicht ganz so weiß was denn sowas Abstraktes wie Liebe ist das ist, wie wenn du mitten auf der Straße sagst “Die Leute tragen jetzt auch schon viel weniger Lagerhausmäntel, die grünen” und dann lieg ich eines Tages alleine im Bett oder lauf deine Straße hinauf die diesem Letten gewidmet ist nichts mehr wünsch ich mir als dieselben Wörter noch einmal zu hören, die mit dem Lagerhausmantel mitten in der Stadt und ich mag nochmal sehen wie du da ausgesehen hast und nochmal genau das hören wie du das gesagt hast und vielleicht war das doch sowas Abstraktes

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Verklärte Welt.

    Diese Welt hatte sich gefangen in ihrer dreisten Übertreibung und Poesie, die sie selbst nicht wollte. Nichts von alledem, was real und überschaubar war, ist ihr geblieben. Die Welt hatte sich die letzten Jahre in einem dieser unheilvollen Orte der Visionen verwandelt, in welcher jeder träumte, er könne alle erleben. Jeder meinte, es bräuchte nur etwas mehr Zeit, dann würde es werden. Jeder war der Ansicht, dass man alles erreichen konnte, wenn man es nur wollte. So ging es auch Herrn T. T war an Hoffnungen und an Träume gewohnt worden. Man erzählte ihm all die Lügen, die in der Zeitung standen und auch die Lügen, welche man zwischen den…

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Dein Lächeln, ich weiß.

    Du machst kaputt, was mich eventuell zerstört baust Türme an der See für harte Zeiten was weiß ich, was dir so viel daran liegt in manchen Augenblicken find’ ich Schlüssel zu Schlössern, die du alleine kennst alles macht immer nur dein Lächeln, ich weiß. Wir sind nicht alt, eigentlich nicht erwachsen, nur Teenager, die die Zeit vergessen haben ich hab gesehen, woran dir so viel liegt erzählst du mir Geschichten, sind es neue oder alte, was weiß ich, haben alle neuen Anstrich alles erweckt immer nur dein Lächeln, ich weiß. Du fliehst, wenn du kannst, und bleibst doch kannst das Leben ohne Kinder und großem Haus lebst dein Nomandenleben, woran…

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  • Allgemein,  Poetik

    Wunderdecken.

    Wir suchen uns einen Garten womöglich einen Zoo Buchstaben für das Spielbrett leben können wir auch so ich schenk dir meine Wolke ist die halbe Miete du mir deine Steine das was das Leben sonst so biete den Morgen ahnten wir schon damals Selbsthass macht nur keinen froh. Wir hoffen uns einen Anfang womöglich keine Haltestrecke die Platten auf deinem Schrank bis an deine Altbauwohnungzimmerdecke ich gib dir meine Blätter ist mein halber Sinn du mir deine Schuhe Wut tropft von deinem Kinn den Abend vernahmen wir auch damals Sabotage hat nur keine Zwecke. Wir finden uns ein(en)ander womöglich meistens leer deine Lieder auf meinem Bett ewig leiden liegt uns…

  • Allgemein,  Poetik

    Eventuelle Wunder.

    Bist du noch bei mir oder fackelst du andere an mit deinem Lächeln magst du Bier oder vom Leben kosten? Bring lieber den Wein mit und ich die Geschichten mal den Mond an oder die leeren Wände braten wir uns Fische bevor sie ostwärts gehen Wirst du noch bei mir oder rennst du lieber weg mit deinen Augen magst du glühen oder lieber gleich verbrennen? Ich bring mich mit ich hab mich zu verschenken Menschen, das sind alles Tonnen für Gefühle, Angst und Bier laufen wir einfach weg es wird uns nichts geschehen Liegst du noch bei mir oder schläfst du lieber weg mit deinen Träumen magst du erzählen oder…

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  • Allgemein,  Poetik

    Mitleidenschaften.

    Wann wir uns nicht verstehen sollten wir Freunde bleiben aus deiner und meiner Perspektive Toast essen, Dialekt hassen und die Welt diskutieren Liebe ist eine Krankheit die man eigentlich haben will so wie im Film sagst du oder nur Enttäuschung, die wir kennen, Angst haben und Atombomben basteln oder manchmal Kostüme und sogar Masken Ach lass mir meine Hoffnung zwischen stillem Einverständnis und Verzauberung Soweit würde ich nicht gehen bin halt schwierig Bitterkeit hab ich vom schwarzen Tee Ewigkeit besteht aus Momenten, Senfgurken und der leeren Hoffnung das gedankliche Manifestieren reicht mir bloß manches Mal aber liebe mich wenn du dich traust den Kuss wischt man so wie Ketchup ab…

  • Allgemein,  Poetik

    Lippenbekenntnisse.

    Lippen so schmal wie ein Schlussstrich erstreckt sich darauf ein Lineal wir messen Bekenntnisse an Unmut und Verrat. Füße so stramm gegen den Boden eins und zwei darauf ein Schritt wir treten die Wahrheit nach Belieben und Geschick. Rückkrater so verbogen wie ein Ast man wendet sich darauf ist Verlass wir reden von Versagen noch blind und voller Hass. Brüste so stolz geschwollen wie vor Zeiten die Fahnen darauf ist doch klar wir stoßen erneut den Weg vor uns frei für die einheitliche Schar. Hände so stark wie Stangen aus Eis halten darauf was nicht ist wie sie wir kennen das Ziel vor uns tot oder leblos – wir wollten…

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Nichtsdestotrotz.

    ob ich bei dir sein darf in deinem nichtraum von dunkellauten rissen umzogen hab ich dich gefragt ob du bei mir sein darfst auf der leisen seite des schlafes zwischen tschechien und zwetschgen und dem wunsch nach istanbul aber immer schleichst du dich davon nur nichtsdestotrotz ist es sehr warm zwischen hoffnung und verkehrsschilder für die zukunft hängst du mir ein bild auf die stirn schlag ich dir einen nagel in den traum dann küsst du meine wangen und der beischlaf ruht sich aus. darf ich deine wunden lecken und dein knie ebenso wie dein bein du baust mir ein bett aus möglichkeiten und dem herz einen weiteren knoten ein.…

  • Allgemein,  Prosa

    Some birds need blankets.

    The heartbeat danced these days like nobody was watching, clouds did the same, the weather was cold and clear and she came across a mountain, after she passed a long path in the middle of a withered valley with lots of sheers and a broad shore at its beginning. Everything around was lush and leavy, but the peak of the hill was grey, edged and cragged, at the first glance it looked like a august sovereign, but then its frostiness overtook all the gentle glays. She could not think anything, she was overwhelmed of this rare beauty and she hoped not a lot of people gathered around there in the…

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