• Allgemein,  Prosa

    Some birds need blankets.

    The heartbeat danced these days like nobody was watching, clouds did the same, the weather was cold and clear and she came across a mountain, after she passed a long path in the middle of a withered valley with lots of sheers and a broad shore at its beginning. Everything around was lush and leavy, but the peak of the hill was grey, edged and cragged, at the first glance it looked like a august sovereign, but then its frostiness overtook all the gentle glays. She could not think anything, she was overwhelmed of this rare beauty and she hoped not a lot of people gathered around there in the…

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  • Allgemein,  Poetik

    Worte aus Stein.

    Graue glasige Augen im Stimmenmeer der Suchenden Blick auf Blick Geklirre auf Gelächter wir könnten sein im Nebel innen wie außen. Süße Gedanken umspielen den Mund und zieren unser Selbst. „Wirst du, wirst du, wirst du – für mich sein?“ Trauer in den Rotwein gepackt und Beine so schwer wie schwere Mahlzeiten des Lebens. Lass uns Sterne riechen und verbrennen unsere Kehle mit viel zu kühnen Worten „Wirf mein Wort entzwei wirf es auf den Tisch aus Stein“ Lippenmusik und Ohrentanz im zwischenmenschlichen Schein Morgen war noch nie heute aber bald, bald wird es sein. Bildquelle: pixabay

  • Allgemein,  Prosa

    Radikalität und Ende.

    If you walk away, I´ll walk away First tell me which road you will take I don’t want to risk our paths crossing some day So you walk that way, I’ll walk this way Ich sagte dir, dass es leichter ist über den Tod nachzudenken, als über die Zukunft. Du meintest, aber die Zukunft wäre schöner als der Tod. Wir stehen jetzt hier – du am Scheideweg Zukunft und ich auf dem Pfad des Todes. Du magst nicht mehr über den Tod nachdenken, und ich erzähle dir, wie großartig es ist, dass es etwas im Leben gibt, dass endgültig ist, nicht so unstet, nicht so wie die Zukunft, die bloß…

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  • Allgemein,  Prosa

    Radikalität und Liebe.

    Er kennt die Radikalität, weil er einsam ist. Gerade weil er einsam ist, kennt er die Radikalität. Radikalität verlangt nach der Brutalität der Dinge. Diese erlangt man durch Isolation, auslöten der eigenen Grenzen und die der anderer. Auf der Suche nach dem Angenommen werden, vollständig und ganz, versucht man denselben Weg wie den des Radikalen, in der Hoffnung, Liebe beugt sich jegliche Radikalität, sie würde erschauern und denselben Spielregeln folgen, die man für die Provokation des Radikalen erwählte. Liebe ist von sich aus radikal und provoziert, sie benötigt ihresgleichen kein zweites Mal. Sie wendet sich ab, wissen, dass das Normale, das Halb-Bejahende und das Halb-Verneinende das wäre, was er bräuchte.…

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  • Allgemein,  Poetik

    Ich wär dir ein Gedicht.

    Du wirst dich in mich verlieben. Nein, stopp. Du wirst dich in mein lyrisches-Ich verlieben. Du wirst mir sagen, wie gut ich schreiben kann und es bedauerlich ist, dass ich noch kein Buch veröffentlicht habe, zumindest einen Lyrikband, ja das muss ich bis Anfang 30 noch schaffen, sagst du mir. Ich habe so schöne Worte, sagst du, und fragst, ob ich nicht ein paar für dich übrig hätte. Also schenke ich dir ein paar Worte, hie und da in ein Gedicht verpackt, da bist du dann für ewig zwischen den Zeilen versteckt und du wirst vor Stolz über gehen, weil das nie jemand für dich getan hat. Du wirst mich…

  • Allgemein,  Poetik

    DEIN! DEIN? DEIN.

    Alle vier Jahreszeiten gepackt verknotet und an dich gedrückt dich mit Hoffnung eingewickelt DEIN! Dein? dein. Alle Lügen zusammengelegt geteilt und sie dir dagelassen in naiven Glauben eingetaucht DEIN! Dein? dein. Alle deine stillen Augenfarben gemischt und überall an mir verteilt ich schmeckte nach deinem Seelenatem DEIN! Dein? dein. Alle deine leisen Zeitentränen angehört und in mein Ohr gegossen und damit das Herz aufgebrannt DEIN! Dein? Dein. Alle deine leeren Worten aufgefasst Ketten geschmiedet und mich angehängt ich vermag die Adlerschnäbel spüren DEIN! Dein. Dein?       [.txt*] ist ein grandioses Projekt von Dominik Leitner. Jedes Monat betritt ein neues Wort die Bühne, dass verlangt, schriftlich aufgeführt zu werden.…

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  • Allgemein,  napowrimo

    Trostpflaster.

    wenn ich an dich denke in der gegenwart da ist dieses weggleiten in die vergangenheit ohne zukunft und ohne den konsequenzen von damals,manchmal. wenn ich mir dann vorstelle wie es gewesen ist und was es gewesen ist dann löst sich die Gegenwart auf und du wirst zu einem machtvollen Ding in einem Ewig und in einem Nie. wenn ich dann aufhören will weil es so wehtut und es nicht ertragbar ist dann löst sich nichts auf und du bist wieder dieses unzerstörbare Wesen und ich frag mich wo ich Trostpflaster hinkleben kann.

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  • Allgemein,  napowrimo

    Bierdeckelküsse.

    Damals mit 15 in Staubflockenklassenzimmern undichte Eiskristalldoppelfenster Optimismus noch auf karierten Notizblöcken zwischen den Herzen und durchgestrichenen Namen da warst du zerissen Überschrift lautend “Nähe erfahren” in irgendeinem Heft man hasst ja viel wie die Pest aber nicht, was man bereits insgeheim liebt So oft hab ich dich aufgegessen und ausgetrunken und mir vorgestellt die Bierdeckel mit Ich liebe dich voll zu küssen, zwischen dem Mittagsbetrieb und ein paar Ich-mag-dich ausgesprochen die ganze Liebe verstohlen in Blicken und Himbeerlippen zum Beißen, Flaschenbier und Schnaps dabei. Wir erzählen ein bißchen von uns, du zeigst mir die Stadt bei einem Einkaufsbummel, und es ist schön, mit deinen Augen zu sehen. In einem…

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  • Allgemein,  napowrimo

    Leerstellen.

    Leerstellen zwischen Text und Gedichten zwischen dem Marmortisch und dem dreckigen Samtsofa zwischen der Ecke in der U-Bahn und der Tür Leerstellen auf dem Laken und Kissen bei Regen und Regenschirm nach der Innentür und Schloss zwischen Traum und Realität Leerstellen zwischen Rebellion und Apathie dem ganzen Dreck dazwischen neben Krieg und Frieden im Regal und auf dem Boden Einfach nur leer stellen.

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  • Allgemein,  napowrimo

    Schlafpositionen.

    Wie im suchrätsel horizontal suchen wir einander dunkelheit schweigend arm in arm aufeinander die gefahr nähert sich verdunklungsmoment bei all den lichten worten decken drücken wie die schweren gedanken einschlafzeit mit den augenli(e)dern fass mich hart schlaf, mensch.

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