• Allgemein,  Projekt [Sterbenswörtchen]

    [Sterbenswörtchen]: Emma denkt.

    Wer sind diese großartigen Autor/-innen, die hie und da ein Sterbenswörtchen verlieren?  Soviel sei gesagt: ihr Lebensmotto ist “Emotionen sind Herdentiere”. Sie hat schöne Emotionen, die Michèle von Emma denkt. Regelmäßig lässt sie anteilhaben über die Liebe, das Leben, Halbwahrheiten, frei erfunden und doch vom wahren Leben erzählend. Täglich postet Emma denkt neue Texte hier auf Facebook. Im Dezember 2015 erschien das Buch »Emma denkt. – Emotionen sind Herdentiere. Eine Auswahl gesammelter Texte« in Eigenregie als limitierte Kleinauflage war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und auch die Zweitauflage war alsbald vergriffen. Emma arbeitet gerade an ihrem zweiten Buch. Trotz der vielen Arbeit hat Michèle die Zeit gefunden, mir meine Fragen zu beantworten: Was bedeutet der…

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  • Allgemein,  Projekt [Parablüh]

    Meine Zeit mit Sylvia.

    Ich habe mich jetzt 2 Monate mit der Literatur von Sylvia Plath in Verbindung mit der Lyrik von Cornelia Travnicek auseinandergesetzt. Drei Tage vor Schluss möchte ich die Zeit etwas nutzen, über Plath und intensiver Lyrikauseinandersetzung zu resümieren. Das meiste davon habe ich aus Zeitgründen nicht hier, sondern bei lovelybooks.de geschrieben, welches hier nachzulesen ist. Die zwei Monate haben mir manchmal gut getan, manchmal weniger. Mir hat es gut getan, Lyrikstrukturen beider Autorinnen anzusehen, die Machart von Gedichten näher zu beleuchten, das Lyrikhandwerk näher zu erfahren und davon zu lernen. Ich habe gute Metaphern gelesen, gute Vergleiche, gute Personifikationen, die mich in dieser Zeit auch zu einem großen Output führten,…

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  • Poetik

    Optionen der Zukunft.

    Man sucht die Hoffnung in der Rubrik einer Zeitung und durchkämmt den Anzeigenmarkt man trinkt Romane zu Kuchen und Abendbrot und zwischen den Zeilen findet sich nichts Adäquates. Zwischen Weiß und Rot muss die Liebe liegen oder was Ähnliches so sucht man sie vergeblich am roten Meer zwischen Salz und Jammer alte vergilbte Bücher die davon wussten. Wir waren dort bei den Optionen der Zukunft und sprangen beinahe von den Klippen zwischen den Häuserschluchten und den Kanälen im Grau der Stadt gefunden als gäbe es uns nicht. Du sprachst von Hoffnung als Kind der Wut und über all die enttäuschten Minuten, die Stunden betrogen Dein Seuzfen erklang in der Meeresbucht…

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  • Allgemein,  Projekt [txt]

    [txt] Schatz.

    Heute bist du fast neben mir gesessen. Im Wartezimmer beim Arzt.  Krank hast du nicht wirklich ausgesehen, aber du kannst dich gut schminken und Augenringe hat schließlich jeder zweite Mensch. Aufrecht sitzt du da, siehst in die Menge an kranken Menschen, und ekelst dich ein bisschen, das sieht man dir an. Es ist dir zu laut, du ziehst eine Augenbraue nach oben, machst das rechte Auge zu und ziehst die auf derselben Seite sitzende Schulter Richtung Kopf. Du siehst nun auf deine Schuhe, deine Lippen bewegen sich. Es sieht aus, als würdest du zu deinen Schuhen reden, einen Schlachtplan ausmachen, fliehen wollen, immer weiter, einfach weg aus dieser Realität. Neben…

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  • Filmrezensionen,  Reviews

    Review:: Heimat erlebt Großdeutschland.

    Eine Premiere der Filmdokumentation “Grein erlebt Großdeutschland” des historischen Vereins der Stadt Grein fand gestern im Stadtkino Grein statt. Die Filmemache Stefan Mandlmayr, Andreas Kastenhofer und Karl Hohensinner befragten in der Stadt Grein bereits in den 1990iger Jahren Zeitzeugen und lieferten eine wunderbare zeitgeschichtliche Dokumentation ab. Karl Hohensinner berichtet zuerst von den Problemen, die sich zunächst ergaben: Die Finanzierung des Filmes, die lange dauerte und man bei den Zeitzeugen am liebsten spitz formuliert hätte: “Also bitte bleiben sie gesund und sterben sie nicht gar vielleicht, bitte passen sie ihren körperlichen Verfall den Förderrichtlinien des Landes Oberösterreich an!” Eine gute Vorstellung erbrachte auch Robert Meyer (ich freue mich wahnsinnig, dass ich gestern…

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  • Filmrezensionen,  Reviews

    Review: holz erde fleisch.

    holz erde fleisch ist ein Dokumentarfilm der bereits im Juni in kleineren Programmkinos zu sehen war und von drei Bauern handelt, die jeweils einen Bereich des Titels brachial, manchmal mit ein wenig bäuerlicher Romantik personifiziert darstellen. Höchst unangenehm beginnt der Film mit einer selten da gewesenen Stille, die das Schlachten eines Schafes mit dem Schlagbolzen und dem Ausbluten des Tieres zeigt. Wenig geschont wird bereits hier verdeutlicht, welche Grundmotive der Film beherbergen soll, wie hart und unbeugsam manch Mensch in der Landwirtschaft zu arbeiten hat. Herbert Lang, der für das Fleisch in der Dokumentation steht, zeigt eine zerrissene und breitgefächerte Persönlichkeit, die vom schwierigen Verhältnis zum Vater und zum komplizierten…

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  • Allgemein,  napowrimo

    Sea gulls in distress // napowrimo 16.22

    So many sea gulls flew at me these days they surrounded my like a tower all of them, so sure, are feared no sea gull loves a gilded cage I also would be scared of fragile and tenuous walls all built up with sadness in the last beams of good old sun see all the chambers which were just built for them look at the spread wheat which is laying between the days sea gulls moved forward to the profound abyss wearisome flutter in distress.

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  • napowrimo

    Suizidversuche // napowrimo 16.13

    Von welchen Klippen soll ich springen oder welche Brücke nehmen ist ein Turm geeigneter oder soll ich einem Auto winken? Soll man eine Waffe nehmen oder reicht ein Pfefferspray eine Gabel, nein, das ist zu lustig und ein Messer tut wahrscheinlich weh ein Tod durch Seil das machen alle, ist zu bekannt oder bin ich die Frau, die eines Tages plötzlich verschwand man könnte sich verbrennen ob Feuer oder Strom ist wohl egal man kann danach wenigstens nicht sagen “Sie wirkte immer etwas fahl.” Man könnte sich die Adern sprengen oder auch den harten Schädel es ärgert sich bloß die Reinigung denn da reicht kein Wedel Vielleicht geh ich in…

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  • Allgemein,  Poetik

    If I were.

    If I were a month, I’d be december, as calm, lonely and peaceful someone can be. If I were a day of the week, I’d be friday because if it´s friday, I would be in love If I were a verb, I’d be “trust” “there´s nothing more to learn”, he told me If I were a sea animal, I’d be a turtle half in the ocean, half at the pebbly cove If I were an object in a living room, I’d wing chair magnificent, glorious and old If I were a gemstone, I’d be some snow flake spotted, stained und pure If I were a flower, I’d be lily of…

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  • Allgemein,  Prosa

    Radikalität und Ende.

    If you walk away, I´ll walk away First tell me which road you will take I don’t want to risk our paths crossing some day So you walk that way, I’ll walk this way Ich sagte dir, dass es leichter ist über den Tod nachzudenken, als über die Zukunft. Du meintest, aber die Zukunft wäre schöner als der Tod. Wir stehen jetzt hier – du am Scheideweg Zukunft und ich auf dem Pfad des Todes. Du magst nicht mehr über den Tod nachdenken, und ich erzähle dir, wie großartig es ist, dass es etwas im Leben gibt, dass endgültig ist, nicht so unstet, nicht so wie die Zukunft, die bloß…

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