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    Oktober

    Die Fische plustern sich auf und rund um Orchideen und Palmen der Weg schon eingegangen den Papagei sieht man nicht und die Rosen schlafen. Dick verpackt in unseren Jacken sehen wir irgendwie lustig aus es schauen nur mehr Kopf, Hand und Finger raus. Deine Hand in meiner wahrscheinlich mehr als nötig deine kalte Nase deine Lippen an meinen. Und das Laub fällt in den Teich. Den Teich. Der Eichenbaum knarrt widerlich und rund um Ulmen und Stiefmütterchen die Pfade tausendmal benutzt die Amseln hört man nicht und die Esel schlafen. Auf ausgetretenen Wegen gehen und vor den Gehegen stehen nur ein Affe schaut uns zu. Dein Lächeln dein Hand in…

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    Manchmal

    Manchmal ist es so dass ich wütend bin sehr wütend sogar sehr traurig sogar dass ich stur bin sehr stur sogar das weißt du ja. Manchmal ist es so dass ich lachend bin sehr lachend sogar dass ich glücklich bin sehr glücklich sogar dass ich liebend bin sehr liebend sogar das weißt du ja. Und manchmal ist es so dass du davon alles abbekommst jede einzelne Facette davon. Und du beklagst dich selten. Das weiß ich ja.

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    Dresden.

    Die Bahn fährt durch fremdes Land gemähten Feldern Flüsse – alles unbekannt. Die Gegend zieht so rüber dunkel ists. Und ich vermiss dich weil du Heimat, und mein Zuhause bist. weil bei dir mein Kopfweh aufhört. Halt mich bitte fest. Aufn Kompass verzicht ich den ich finde stets zu dir ich wüsste wie, käm ich zurück Leute – alles unbekannt. Die Häuser ziehen vorbei und es regnet. Und ich vermiss dich weil du Heimat, und mein Zuhause bist. weil bei dir mein Kopfweh aufhört. Halt mich bitte fest.

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    Ich liege gern

    Ich liege gern. In deinen Armen. besonders wenn du mich liebkost und dein Lachen. es strahlt dann heller als die Sonne. Ich liege gern. Unter deinem warmen Körper. besonders wenn du mich streichelst und deine Lippen sie sind dann weicher als Watte. Ich liege gern. Auf deinem Bauch. besonders wenn du meine Haare kraulst und deine Augen sie leuchten dann heller als Sterne. Ich liege gern. Bei dir. besonders wenn du mit mir kuschelst und deine Hände sie geben mehr Wärme als ein Feuer.

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    Ich bin auch nur ein Mensch

    Den scheiß Freiraum soll ich dir geben und deine Eigenheiten akkzeptieren und deine Spinnereien ertragen und das Wenige dass du mir gibst reduzieren und deine Logik soll ich verstehen und dein Denken nachvollziehen dass all soll ich können – aber ich bin auch nur ein Mensch!

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    Was ich nicht weiß

    Ich weiß nicht wer du bist nur wer du sein willst. Ich kenn dich gut und doch nicht. Jedesmal hüpft mein Herz wenn ich dich lese jede deiner Zeilen könnte Teil eines langen Liebesbriefes sein. Du bist mir fremd und doch so gleich. Der Zufall dich kennen zu lernen war pures Schicksal. Ich höre dich so gerne und jedes deiner Wörter zeigt, wie klug du bist. Obwohl sich auf dich einlassen einen Seiltanz in schwindeliger Höhe bedeutet. Gut, dass man von dir fliegen lernen kann.

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    Was geht, was bleibt

    Wenn ich deine linke Hand beschreibe missachte ich deine rechte Wenn ich deine Augen betrachte vergesse ich dein Gesicht Wenn ich dich auffordere zum Sprechen wie würde dein Schweigen sein? Wenn ich dir befehle, wo bliebe den die Freiheit? ob du etwas tun willst oder nicht? Wenn ich dich lachen höre möchte wie würde ich dein Weinen hören? Wenn ich mit dir leben möchte, blieben mir zwei Möglichkeiten dich zu hassen oder zu lieben Wenn ich dich tanzen sehen möchte wie würdest du wohl starr aussehen? Was geht, wenn du bleibst und was bleibt wenn du gehst?

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    Sonnenunterflutet

    Sonnenunterflutet steh ich im eiswarmen Wartehaus der erdlosen Haltestation langsam eile ich in das schattenüberflutete Gedankenhaus in dem dunkelweiße Einsame von überrührender Hassliebe durchströmt sind. Alles ist so sonnenunterflutet.

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