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    Wunderdecken.

    Wir suchen uns einen Garten womöglich einen Zoo Buchstaben für das Spielbrett leben können wir auch so ich schenk dir meine Wolke ist die halbe Miete du mir deine Steine das was das Leben sonst so biete den Morgen ahnten wir schon damals Selbsthass macht nur keinen froh. Wir hoffen uns einen Anfang womöglich keine Haltestrecke die Platten auf deinem Schrank bis an deine Altbauwohnungzimmerdecke ich gib dir meine Blätter ist mein halber Sinn du mir deine Schuhe Wut tropft von deinem Kinn den Abend vernahmen wir auch damals Sabotage hat nur keine Zwecke. Wir finden uns ein(en)ander womöglich meistens leer deine Lieder auf meinem Bett ewig leiden liegt uns…

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    If I were.

    If I were a month, I’d be december, as calm, lonely and peaceful someone can be. If I were a day of the week, I’d be friday because if it´s friday, I would be in love If I were a verb, I’d be “trust” “there´s nothing more to learn”, he told me If I were a sea animal, I’d be a turtle half in the ocean, half at the pebbly cove If I were an object in a living room, I’d wing chair magnificent, glorious and old If I were a gemstone, I’d be some snow flake spotted, stained und pure If I were a flower, I’d be lily of…

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    Ängstliche Wunder.

    Wie soll man da mithalten können bei all der Lebensfreude und genauso lachen können bei den ganzen Selbstzweifeln die Häuser mit Glück anschmieren wenn man angeschmiert ist und leicht sein wie eine Taube bei der ganzen Schwerfälligkeit Wie soll man da mithalten können bei den ganzen Erinnerungen und sich ganz tief in dich spuren bei den ganzen Striemen und bei dir bleiben ganz und gar bei der ganzen Angst und Küsse ins Gesicht stempeln wenn man abgestempelt ist Wie soll man da mithalten können bei dem ganzen erlebten Mist und gut genug sein für dich wenn alles so leer ist alles in Grund und Boden lachen wenn meine Welt bereits…

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    Eventuelle Wunder.

    Bist du noch bei mir oder fackelst du andere an mit deinem Lächeln magst du Bier oder vom Leben kosten? Bring lieber den Wein mit und ich die Geschichten mal den Mond an oder die leeren Wände braten wir uns Fische bevor sie ostwärts gehen Wirst du noch bei mir oder rennst du lieber weg mit deinen Augen magst du glühen oder lieber gleich verbrennen? Ich bring mich mit ich hab mich zu verschenken Menschen, das sind alles Tonnen für Gefühle, Angst und Bier laufen wir einfach weg es wird uns nichts geschehen Liegst du noch bei mir oder schläfst du lieber weg mit deinen Träumen magst du erzählen oder…

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    Etüden für ein Wunder.

    Stell´ den Salzstreuer über den Pefferstreuer und umgekehrt pflanz´doch Worte ein oder Briefe pack mir ein Wunder ein und gib’s mir mit auf die Reise verbau mir alles mit Sicherheiten und links und rechts zählen wir Leberflecke zeigen Narben schmieren sie als hässliche Bilder an die Wand nimm einen Bleistift streich doch die Ängste durch aus deinem Leben greif ich mir die Gedichte und die Ungewissheiten doppelter Wortwert bei Herzverzehrung Planbruchstellen eingeschlossen am Leben drehen wie am Lautsprecherknopf was fragst du mich ob wir Lieder oder Liebe hören. BILDQUELLE

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    Mitleidenschaften.

    Wann wir uns nicht verstehen sollten wir Freunde bleiben aus deiner und meiner Perspektive Toast essen, Dialekt hassen und die Welt diskutieren Liebe ist eine Krankheit die man eigentlich haben will so wie im Film sagst du oder nur Enttäuschung, die wir kennen, Angst haben und Atombomben basteln oder manchmal Kostüme und sogar Masken Ach lass mir meine Hoffnung zwischen stillem Einverständnis und Verzauberung Soweit würde ich nicht gehen bin halt schwierig Bitterkeit hab ich vom schwarzen Tee Ewigkeit besteht aus Momenten, Senfgurken und der leeren Hoffnung das gedankliche Manifestieren reicht mir bloß manches Mal aber liebe mich wenn du dich traust den Kuss wischt man so wie Ketchup ab…

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    Lippenbekenntnisse.

    Lippen so schmal wie ein Schlussstrich erstreckt sich darauf ein Lineal wir messen Bekenntnisse an Unmut und Verrat. Füße so stramm gegen den Boden eins und zwei darauf ein Schritt wir treten die Wahrheit nach Belieben und Geschick. Rückkrater so verbogen wie ein Ast man wendet sich darauf ist Verlass wir reden von Versagen noch blind und voller Hass. Brüste so stolz geschwollen wie vor Zeiten die Fahnen darauf ist doch klar wir stoßen erneut den Weg vor uns frei für die einheitliche Schar. Hände so stark wie Stangen aus Eis halten darauf was nicht ist wie sie wir kennen das Ziel vor uns tot oder leblos – wir wollten…

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    Worte aus Stein.

    Graue glasige Augen im Stimmenmeer der Suchenden Blick auf Blick Geklirre auf Gelächter wir könnten sein im Nebel innen wie außen. Süße Gedanken umspielen den Mund und zieren unser Selbst. „Wirst du, wirst du, wirst du – für mich sein?“ Trauer in den Rotwein gepackt und Beine so schwer wie schwere Mahlzeiten des Lebens. Lass uns Sterne riechen und verbrennen unsere Kehle mit viel zu kühnen Worten „Wirf mein Wort entzwei wirf es auf den Tisch aus Stein“ Lippenmusik und Ohrentanz im zwischenmenschlichen Schein Morgen war noch nie heute aber bald, bald wird es sein. Bildquelle: pixabay

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    Wenn du mich fragst.

    Wenn du mich fragst, dann ist die Seele zwischen dem Magen der Lunge und dem Herz. Wenn du mich fragst, dann kommt – wahrscheinlich – das ganze Bauchweh nicht ständig vom Vermissen – schon auch – aber doch zumeist vom Seelenschmerz. Wenn du mich fragst, dann zieht sich das Herz stetig deswegen nur permanent zusammen, weil die Seele boxt, haut und strampelt. Wenn du mich fragst, dann bleibt einem so oft die Luft weg und die Lunge sticht, weil die Seele atmen lässt. Als hättest du mich je gefragt.

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    Ich wär dir ein Gedicht.

    Du wirst dich in mich verlieben. Nein, stopp. Du wirst dich in mein lyrisches-Ich verlieben. Du wirst mir sagen, wie gut ich schreiben kann und es bedauerlich ist, dass ich noch kein Buch veröffentlicht habe, zumindest einen Lyrikband, ja das muss ich bis Anfang 30 noch schaffen, sagst du mir. Ich habe so schöne Worte, sagst du, und fragst, ob ich nicht ein paar für dich übrig hätte. Also schenke ich dir ein paar Worte, hie und da in ein Gedicht verpackt, da bist du dann für ewig zwischen den Zeilen versteckt und du wirst vor Stolz über gehen, weil das nie jemand für dich getan hat. Du wirst mich…