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    Alles, immer, jederzeit.

    Immer alles jederzeit schlecht und nie gut gut ist keine Kategorie nur eine lyrische Allegorie fürs Leben irgendwie zwischen Dreck und feiger Lebensphilosophie Verzweiflung tagsüber und nachts das Verrecken seit den frühen Jahren herzschwarzes Kränken seelische Rabenflüge im eigenen Käfig aber Sicherheit haben man würde sich ohnehin nur die Flügel brechen.

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    Gedichtnächte.

    nach mitternacht meistens so zwischen zwei und drei oder dem 3. und 4. glas wein und kühle Nachtluft trinken und berauscht sein. magnolienduftbaum und grillgeruch regenluft,lauezirpengrillenluft schwere gedanken zwischen zigaretten und weinschlucken in die welt entlassen menschen beobachten vorbeiziehen lassen wie das leben ingesamt für eine nacht leben einhauchen probieren ernsthaft und optimistisch als würde es uns gehören das leben irgendwie zwischen den tropfen oder den sternen laufen Finsternishindernisparcour und den morgen mit gedichten begrüßen.

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    Vorsorgen.

    Bald würde klar dass sie zwischen den Vorsorgen und Nachsorgen den Zwischensorgen und Nebenbeisorgen den Metasorgen und konkreten Sorgen den kleinen Sorgen und den großen Sorgen den ausgedachten Sorgen und den fiktiven Sorgen nie das erreichen wird was sie wollte falsches Timing immer die falsche Zeit am falschen Ort im falschen Körper mit den falschen Gedanken ganz einsam Kaffee mit ausgeflockter Milch hinunter würgt.

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    Hipsterliebesgedicht.

    Du bist mir so ganz ehrlich das most featured pic bei insta, boy und so nebenbei echt mein Lieblingstumblr- reblogzeitvertreib if you don´t get it at that point – ich bin schon ganz schlaflos und aufgewühlt von deinen ganzen Snapchatsvids meinst du eigentlich mich? mit diesen ganzen Tweets? Ich hör mich dich ganz ein bei last.fm und Spotify zwischen Cro und Casper, I believe I can fly Ich kam nie umhin deine good qualities bei goodreads zu erstalken ich komm um den verstand hör ich dich bei whats app voicemails talken. Dein wordpress-ding ist voll mein Ding you know, boy Ich bestell uns gleich bei Etsy Jutebeutel und nen Ring.

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    Apfelkerne.

    machen wir uns nichts vor es macht uns an vanillezungen in den Mund zu stecken und apfelkerne zu schlucken damit ein apfelbaum im bauch wächst bauchnabelflusen flausen im kopf gießen wir sie mit küssen zwischen apfelbäumen. lach nicht so sonst fallen die kerne raus lachst du wir wollen doch apfeltiramisu das meinst auch nur du

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    Bierdeckelküsse.

    Damals mit 15 in Staubflockenklassenzimmern undichte Eiskristalldoppelfenster Optimismus noch auf karierten Notizblöcken zwischen den Herzen und durchgestrichenen Namen da warst du zerissen Überschrift lautend “Nähe erfahren” in irgendeinem Heft man hasst ja viel wie die Pest aber nicht, was man bereits insgeheim liebt So oft hab ich dich aufgegessen und ausgetrunken und mir vorgestellt die Bierdeckel mit Ich liebe dich voll zu küssen, zwischen dem Mittagsbetrieb und ein paar Ich-mag-dich ausgesprochen die ganze Liebe verstohlen in Blicken und Himbeerlippen zum Beißen, Flaschenbier und Schnaps dabei. Wir erzählen ein bißchen von uns, du zeigst mir die Stadt bei einem Einkaufsbummel, und es ist schön, mit deinen Augen zu sehen. In einem…

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    Tinte im Kopf.

    Freitagswochenendstart lag er auf mir abends wie so ein Reisekoffer ohne Absender in Dauerschleife auf dem Flughafenkofferband willst du nochmal oder hast du genug vom Leben ganz bestimmt aber das war wohl nicht die Frage die Tickets für die Flucht hab ich wohl verlegt wenn du willst, dann ja, sonst nicht aber was will man groß sagen die ganze Tinte im Kopf macht den Reisekoffer auch nicht leichter.

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    Bärte.

    Sommerregendunst in Ubahnen da und hier und dort Jeans- und Stoffhosenbeine Umhängetaschen in grün und Bärte. für den einen moment schokoladeeislippen in die Bartlippen drücken nur das denkt man sich am Tag einmal, zweimal oder öfter so viele verwehrte streichelzoos aus Bärten es ist heiß, ich bin so müde.

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    Leerstellen.

    Leerstellen zwischen Text und Gedichten zwischen dem Marmortisch und dem dreckigen Samtsofa zwischen der Ecke in der U-Bahn und der Tür Leerstellen auf dem Laken und Kissen bei Regen und Regenschirm nach der Innentür und Schloss zwischen Traum und Realität Leerstellen zwischen Rebellion und Apathie dem ganzen Dreck dazwischen neben Krieg und Frieden im Regal und auf dem Boden Einfach nur leer stellen.

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    Plagen.

    Mich durch dich plagen Wort für Wort und mich suchen in dir und deinen Texten weil ich irgendwo sein muss bestimmt weil ich immer war mindestens ein Wort in deiner linken Hand oder ein Gedanke in deinem Füller oder die Inspiration in deiner Tinte ich war doch immer die bunte Vorlage für weißes Papier und meine Haut dein Gedankennotizzettel immer der Staubfunke auf der Tastatur das erste Wort im Schreibdokument ich will mich suchen in dir du suchst dich doch auch in mir.