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[review] Northern Gothic | Andreas Gruber

Das Buch

Seit Zombieland und The Walking Dead haben Romane, Filme und Comics über Zombies wieder Hochkonjunktur.

Und Hochkonjunktur haben in diesem Sammelband an Kurzgeschichten nicht nur Zombies, sondern Mörder und seltsame und zwielichtige Gestalten. Dann tritt Sherlock Holmes zu Tage, der in der Zeit herumreist oder man erkundet eine Klinik in Dresden, die prompt zum Horror wird. 13 Geschichten, die einen in Raum und Zeit herumreisen lassen…

Der Autor

Andreas Gruber (*1968 in Wien)
lebt und arbeitet in Grillenberg (NÖ)
hat bereits viele Bücher veröffentlich, darunter die berühmten Snejder-Krimis
ein ähnliches Buch (Horrorkurzgeschichten) ist kürzlich unter dem Titel Ghost Writer erschienen

Die Ansicht

Wer mich kennt, der weiß, ich lese eigentlich immer und überall und wer mich besser kennt, der weiß, dass ich eine Neigung zu Geschichten habe, die einen in die Vergangenheit schicken und in die Zukunft, die gruselig sind und gern auch mal in die Sci-Fi Richtung gehen. Bei diesem Buch konnte ich alles kombinieren. Ich habe das Buch während meines Friseuraufenthaltes gelesen und auch in Wartezimmer von Ärzten. Und ha! Gruber hatte mich bereits beim Vorwort. Es ist so genial konzipiert, dass man sich kurzzeitig nicht sicher ist, ob er es selbst geschrieben hat oder doch von jemanden anderen geschrieben wurde. Ich vermute Ersteres. Endgültig vorbei war es mit mir als Sherlock Holmes aufgetaucht ist (I am sherlocked) und eine der 13 (+1) Kurzgeschichten beanraumt. Der Western im Buch war weniger meins, aber schon als Kind waren mir Westernfilme und Comics zuwider, weswegen ich wegen einer Geschichte nicht böse bin. Alles in allem mag ich dieses Buch. Es zeigt mir, was ich sprachlich noch alles schaffen will und wie jemand dieses Werkzeug perfektioniert hat.

Die Information

Northern Gothic
Andreas Gruber
Luzifer Verlag
Preis: 13,99 € (Taschenbuch)