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[review] Finding your feet.

[review] Finding your feet. Posted on 2. April 2018

Der Film

Da ist Sandra und die hat eigentlich ein schönes Leben. Eigentlich. Sie erfährt  bei ihrer Pensionierungsfeier, dass ihr Leben eine Bruchbude ist, gefühlt, weil ihr Mann sie nach Strich und Faden betrügt. Gut, dass Sandra eine Schwester hat, zu der sie kurzfristig kann. Elizabeth, kurz Bif, lässt ihre Schwester nicht im Stich. Die Schwester nähern sich langsam einander an, nachdem sie sich solange nicht gesehen haben. Hilfreich ist da vor allem der Tanzkurs von Bif, bei dem Sandra auch Bif’s Freunde Charlie, Jackie und Ted kennenlernt. Sandra lernt, dass Rente nicht unbedingt Ende heißt, sondern der Beginn von etwas großem Neuen sein kann…

Der Regisseur

Richard Loncraine (*1946 in Cheltenham, UK)
bekannt für Blade and Feather, Richard III, Churchill
arbeitet nicht nur als Regiesseur, sondern auch als Drehbuchautor

Die Ansicht

Wie immer auf Urlaub, gehe ich auch in anderen Ländern gern ins Kino. Ein englischsprachiges Kino findet sich schnell mal und so fiel die Auswahl diesmal auf diesen Film, weil warum nicht? Ein Film, der so wunderbar Diversität abbildet. Ein Film, der mal eben locker Tod und Liebe zeigt, ganz verständlich, weil das eben so ist im Leben. Ein Film über Hausboote und das Tanzen, über die ewige Liebe, die man nicht unbedingt in Rom findet. Ein Film, der witzig ist. Alleine deswegen schon, weil man als Potterhead es witzig findet, wenn sich Imelda Staunton (Miss Umbridge) in Timothy Spall (Peter Pettigrew) verliebt. Das kann was, auch wenn es sehr befremdlich ist. Auf jeden Fall ein Wohlfühlfilm, bei dem man mit einem guten Gefühl im Bauch nachhause geht, und das nicht bloß, weil man leckeres Popcorn gegessen hat.

Die Information

Finding your feet
(UK, 2018)
111 Minuten