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Mein Lesejahr 2017

Mein Lesejahr 2017 Posted on 27. Dezember 20171 Comment

Ich lese ja ganz gerne. Wenn ich mit dem Zug nach Wien fahre, auf meinem Lesesessel, auf der Couch, im Sommer in meiner geliebten Hängematte, in der Therme oder auch am Abend im Bett.  Jährlich teile ich meine Leseliste, in dem ich recht seitlich in der Sidebar via Goodreads kundtue, was ich gerade so lese. Dieses Jahr waren es 34 Bücher, die ich gelesen habe. Das ist fast doppelt so viel als letztes Jahr – die Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe, hatten aber weniger Seiten als die Games of thrones – Reihe des letzten Jahres.

Einen Teil der Bücher lese ich auf elektronischen Geräten. Seit vier Jahren nutze ich einen E-Reader und ein Tablet. Die meisten Bücher las ich dieses Jahr auf ganz normal auf Papier gedruckt, weils ganz nett ist auch mal wieder Bücher in der Hand zu haben.

Anzahl gelesener Bücher

Wie erwähnt, habe ich das Jahr 34 Bücher gelesen – davon habe ich knapp 65% ein Buch benutzt und 35 % den E-Reader. Ein Hörbuch habe ich dieses Jahr nicht benützt, was vor allem den guten Podcasts in letzter Zeit geschuldet ist.

Anzahl gelesener Seiten

Rein seitenmäßig gesehen habe ich das Jahr 12 603 Seiten. Davon habe ich 7 Bücher im Frühling gelesen, 9 Bücher im Sommer,  8 Bücher im Herbst, 9 Bücher im Winter und 1 Buch (weil literarischer Kalender) das ganze Jahr lang. Das heißt, dass jede Jahreszeit ungefähr mit gleich vielen Büchern aufwarten konnte.

Autor/-innen

Ich habe dieses Jahr versucht, mehr Frauen zu lesen als letztes Jahr. Das ist mir definitiv gelungen. Weniger gut ist es mir gelungen, gleich viel männliche Autoren wie weibliche Autor/-innen zu lesen. Das möchte ich das kommende Jahr 2018 definitv ändern und viel mehr Frauen lesen. Am häufigsten habe ich dieses Jahr Andreas Gruber gelesen, was einem persönlichen Zusammentreffen geschuldet ist. Sonst habe ich häufig Cornelia Travnicek, Ransom Riggs und Bernhard Aichner gelesen.

Konkret habe ich aber nur ca. 1/3 meiner gelesen Bücher von weiblichen Literatinnen konsumiert. Ich möchte im kommenden Jahr auf jeden Fall mehr Frauen lesen.

Insgesamt

Mein Bookshelf für 2017 sah übrigens so aus:

Zwei Bücher davon habe ich noch nicht gelesen – sie stehen aber auf meiner To-Do Liste für 2018.

Lieblingsbücher 2017

Mein Lieblingsbuch für dieses Jahr war definitiv Blauschmuck von Katharina Winkler. Ein Buch, das von Gewalt erzählt und gleichzeitig eine nie dagewesene sprachliche Schönheit aufweisen kann. Besonders gern habe ich auch Todesfrist von Andreas Gruber gelesen. Genial wie Andersens Märchen einem Psychopaten dienen und ich schätze die Kreativität von Herrn Gruber sehr.

Lieber-in-die-Tonne-Bücher 2017

Ein Buch war definitiv für die Tonne, aber als seichte Unterhaltung in der Badewanne gut genug: Stefan Scholzs Buch „Steine aus Island“. Mit Abstand die größte Enttäuschung dieses Jahres. Ebenso wenig mochte ich das Buch von Gisa Klönne  „Nichts als Erlösung“, das zwar von der Idee ein großes Buch hätte werden können, aber sprachlich und dramaturgisch große Patzer aufwies. Geärgert habe ich mich vor allem über das Buch „Das Pubertier“ von Jan Weiler – das hätte lustig sein sollen, aber definitiv heranwachsende Frauen herabstellt. Ganz und gar nicht cool.

Was wurde nicht geschafft?

Es liegen mehrere Bücher auf meinem Nachtisch, die ich noch nicht gelesen habe und ich unbedingt noch lesen möchte:

  • Olga Flor – Klartraum (danke an Julia – ich freu mich schon so auf das Buch!)
  • Amelie Sander – Als hätte der Himmel vergessen
  • Carolien Roodvoets – Niemandskinderen
  • Friedericke Mayröcker – Liebesgedichte
  • Marlene Streeruwitz – Das Wundersame in der Unwirtlichkeit

Was noch?

Habt ihr Bücher, die ihr mir empfehlen wollt – ich bitte darum! Besonders Autor/-innen würden mich freuen! Freue mich schon auf zahlreiche DMs, Kommentare und Replys!

 

 

 

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