Posted in Projekt [Parablüh]

#Herzkönig

#Herzkönig Posted on 7. Juni 2017

Das Gedicht Herzkönig von Cornelia Travnicek findet seinen Ausgang im Gedicht “The Bull of Benylaw”. Dieses Gedicht war zeitlebens das einzige von Plath, welches sie für Kinder und Jugendliche konzipierte.

Meiner Meinung nach geht es im Gedicht von Plath um die Erörterung eines Machtbegriffes, der zwischen Vater-Tochter herrscht. Dies wird durch einen Bullen den Kinder und Jugendlichen näher gebracht, der sich emanzipiert und das Reich zerstört. Der Bulle wird sogar übermächtig und überwindet das Meer. Dazu kam mir der Gedanke, dass die Macht ein gar mächtiges Ding ist und viele meinen, dass sie die Macht zwar wie einen Stier reiten, jedoch nicht wissen, dass der Stier die Richtung vorgibt.

Bei Travniceks Gedicht geht es nicht um einen Stier, der als Machtbegriff dient, sondern um Schafe. Der Schafsbock ist eingezäunt mit weiblichen Schafen, die sich in einer Landschaft aus Tannenbäumen befindet. Dem Schafsbock wird die Macht entzogen, in dem man ihm die Lämmer nimmt, er erzählt von vergangenen Zeiten. Das Kind, welches den Widder streichelt und zu Fressen gibt,scheint ganz vernarrt in diesen zu sein.

Der Titel des Gedichte erklärt sich für mich als Referenz zu Plaths Wortwahl Herzdame, da die Herzdame ebenso eine Karte ist, wie der Herzkönig. Der Herzkönig könnte aber auch für den Widder stehen, der das Herz des Kindes im Sturm erobert hat.

Bis dato auch eines meiner liebsten Gedichte. Ich mag Kindererinnerungen als Lyrik verarbeitet.

Referenzen:

// Herzkönig. Parablüh. s. 24

// The Bull of Bendylaw. The collossus. S. 40 – 41. Hier nachzulesen.

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