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Wünsch mir was.

Wünsch mir was. Posted on 11. Februar 20151 Comment

Es ist nämlich nicht so,
dass ich mir nichts wünsche.
manchmal bin ich kühn
und ich wünsch mir ziemlich viel.
Ich hab den ganzen bauch
voller wünsche und hoffnungen
und manchmal träum ich auch davon.
was es heißt zu tanzen,
frei zu sein auf der tanzfläche der gefühle
herum zu wirbeln in deinem sandsturm.
So klug und wunderbar
die schatten zu bekämpfen und
deine lippen küssen, die leuchten so schön.
die sternschnuppen in deinen augen hören
wie sie mir verheißung versprechen
und liebe im kopf flüstern
das wär schön.

Es ist nämlich nicht so,
dass ich mir nichts wünsche.
manchmal bin ich wundertoll
ich brauch die zweifel nicht,
und mir den strick draus drehen.
was es dann heißt zu gehen
gelassen in die ferne schweifen lautlos
das Herz auf volle Lautstärke drehen.
So befreit und froh
dem vertrauen entgehen treten und
deine hände spüren, die singen so schön.
den ozean in deinem Brustkorb fühlen
wie er mir neuanfänge zeigt
das wär schön.

Es ist nämlich nicht so,
dass ich mir nicht wünsche.
manchmal bin ich voller zuversicht
den permanentmarker in der hand
und streich die hässlichen stellen.
was es dann heißt zu trauen
dir über den weg
mit den ausgetreckten händen.
So sicher und stolz
der zukunft den weg beschreiben
auf deinem schoß – mein universum
wie er mich in sicherheit wiegt
das wär schön.

 

 

 

[.txt*] ist ein grandioses Projekt von Dominik Leitner. Jedes Monat betritt ein neues Wort die Bühne, dass verlangt, schriftlich aufgeführt zu werden. Das inszenierte Wort für diesen Monat ist wünschen. Die anderen wunderbaren Beiträge sind hier zu finden: weitere Beiträge.

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